Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld
: Vorstand erklärt Fusion mit Onstmettingen – das ändert sich

Die Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Im Fokus der Veranstaltung stand die Fusion mit der Onstmettinger Bank.
Von
red/pm
Geislingen (Zollernalbkreis)
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Teilnehmer bei der Generalversammlung in Geislingen

Teilnehmer bei der Generalversammlung in Geislingen

Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld
  • Geplante Fusion: Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld und Onstmettinger Bank wollen zusammengehen.
  • Ziel ist, Eigenständigkeit, Kundennähe und Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.
  • Geschäftsjahr 2025 lief gut – steigende Kundengelder, Kredite und ein besseres Betriebsergebnis.
  • Neue Bank soll „Raiffeisenbank in der Region“ heißen und ihren Sitz in Geislingen haben.
  • Gremien gleichberechtigt besetzt, kein Personalabbau geplant, rechtliche Übernahme durch Onstmettingen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Im Mittelpunkt der Generalversammlung der Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld in der Schlossparkhalle Geislingen stand neben dem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025 vor allem die geplante Fusion mit der Onstmettinger Bank.

Die Vorstände Peter Ramsperger und Thomas Merz sowie Aufsichtsratsvorsitzender Rudi Rauch informierten die Mitglieder laut Mitteilung über die wirtschaftliche Entwicklung, die strategischen Überlegungen und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer gemeinsamen regionalen Genossenschaftsbank.

Herausforderndes wirtschaftliches Umfeld

Im Zusammenschluss mit der Onstmettinger Bank sieht das Gremium die Chance, „Eigenständigkeit, regionale Nähe und Leistungsfähigkeit beider Häuser langfristig zu sichern und gemeinsam weiterzuentwickeln“, heißt es.

Trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds entwickelte sich die Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld im Geschäftsjahr 2025 laut Vorstand erfreulich. Ramsperger berichtete von einem Wachstum im Kundengeschäft.

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Das betreute Kundenanlagevolumen erhöhte sich laut Mitteilung um 5,1 Prozent auf 326,7 Millionen Euro. Auch das Kreditgeschäft entwickelte sich positiv: Das betreute Kundenkreditvolumen wuchs um 2,6 Prozent auf 161 Millionen Euro. Insgesamt betreute die Bank zum Jahresende ein Kundenvolumen von 488 Millionen Euro – ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Betriebsergebnis hat sich verbessert

Sowohl Zins- als auch Provisionsüberschuss konnten gesteigert werden. Das Betriebsergebnis vor Bewertung verbesserte sich um rund zwölf Prozent auf 1,68 Millionen Euro. Zugleich erhöhte die Bank ihr Eigenkapital um 4,5 Prozent auf 27,7 Millionen Euro. „Die Mitglieder profitieren erneut von einer Dividende in Höhe von 3,75 Prozent auf ihre Geschäftsguthaben. Insgesamt sind dafür rund 189.000 Euro vorgesehen“, heißt es.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Jürgen Haak aus Geislingen und Rudi Rauch aus Bickelsberg erneut für jeweils drei Jahre in das Gremium gewählt.

Neben den Geschäftszahlen erläuterte Merz die Hintergründe der geplanten Fusion mit der Onstmettinger Bank. Beide Häuser sehen sich wirtschaftlich solide aufgestellt. „Der Zusammenschluss erfolgt deshalb nicht aus einer akuten Notwendigkeit heraus, sondern als vorausschauende Entscheidung, um die Leistungsfähigkeit, die regionale Eigenständigkeit und die Kundennähe langfristig zu sichern“, ist in der Mitteilung zu lesen.

Gleichberechtigung in den Gremien

Steigende regulatorische Anforderungen, fortschreitende Digitalisierung, wachsende Kosten und der demografische Wandel im Personalbereich stellen demnach insbesondere regionale Kreditinstitute vor zunehmende Herausforderungen. Beide Banken seien überzeugt, diese Aufgaben gemeinsam noch besser bewältigen zu können, heißt es.

Sowohl die Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld als auch die Onstmettinger Bank sollen künftig beide gleichberechtigt in den Gremien vertreten sein: Jeweils sechs Mitglieder sollen dem gemeinsamen Aufsichtsrat angehören. Als Vorstandssprecher der neuen Bank ist Dieter Boss von der Onstmettinger Bank vorgesehen, während Rauch von der Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen soll; Ute Gonser aus Onstmettingen ist als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende vorgesehen.

Sitz künftig in Geislingen

Die neue Bank soll nach der geplanten Umsetzung im Jahr 2027 den Namen „Raiffeisenbank in der Region“ mit dem Zusatz „Rosenfeld – Geislingen – Onstmettingen“ tragen. Ihr Sitz soll in Geislingen sein. Gemeinsam würden beide Banken rund 7900 Mitglieder und mehr als 14.000 Kunden betreuen. Die gemeinsame Bilanzsumme läge bei rund 478 Millionen Euro, das gesamte Kundenvolumen bei etwa 927 Millionen Euro. 80 Mitarbeitende und sieben Auszubildende sollen für die neue Bank tätig sein.

Auch die rechtliche Gestaltung der Fusion wurde erläutert: Vorgesehen ist, dass die Onstmettinger Bank die Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld rechtlich übernimmt. Diese Struktur wurde aus wirtschaftlichen und steuerlichen Gründen gewählt und soll unter anderem eine Einsparung bei der Grunderwerbsteuer ermöglichen. „Sie ist ausdrücklich keine Bewertung der Stärke oder Bedeutung eines der beiden Häuser.“ Ein Personalabbau sei nicht vorgesehen.