Politik rund um Burladingen: Maximilian Menton will für die CDU in den Landtag

Freute sich über so viel Zustimmung der Delegierten: Maximilian Menton.
MänderNach der Wahl ist vor der Wahl. In Burladingens Nachbarwahlkreisen Reutlingen und Tübingen hat die CDU ihren Kandidaten für die Landtagswahl im Frühjahr 2026 nominiert. Hierzu kamen die Delegierten und Gäste im Betzinger Hotel Fortuna zusammen.
Bei der vom Bundestagsabgeordneten Michael Donth geleiteten Versammlung stellte sich der 29-jährige Maximilian Menton den Mitgliedern zur Wahl. Er wurde mit einem starken Ergebnis von 95,2 Prozent gewählt, wobei er 59 der 62 abgegebenen Stimmen erhielt. Als Zweitkandidatin wurde die Ingenieurin Martina Seif (46) aus Dußlingen aufgestellt. In seiner Bewerbungsrede hielt Menton ein Plädoyer für die fleißigen schwäbischen Schaffer im Land. Der studierte Betriebswirt und Arzt an der Universitätsfrauenklinik Tübingen bezeichnet sich selbst als ein solcher, der jeden Tag am Morgen aufsteht, und seinen Beitrag für die Gesellschaft leiste.
Fleiß müsse sich lohnen
Genau für diese Menschen müsse sich Eigeninitiative, Fleiß und die Übernahme von Verantwortung wieder lohnen, denn diese Attribute seien nicht aus der Mode gekommen, sondern zeitlos, so der 29-Jährige. Menton stellte klar, dass die übermäßige Dokumentationspflichten in der Gesundheitsbranche lähmend sind und sinnvoll reduziert werden müssten. Das gleiche gelte für die Wirtschaft, welche beispielsweise im Bereich Steuern deutliche entlastet werden müssen.
Betriebswirt und Arzt kritisiert Dokumentationspflicht
Menton stammt selbst aus einer Unternehmerfamilie und machte auch in Hinblick auf die Migrationspolitik deutlich, dass man besser unterscheiden müsse zwischen denjenigen, die sich in Wirtschaft und Gesellschaft einbringen und beispielsweise einen Beruf ergreifen, um ihren Beitrag zu leisten. Außerdem sehe er in unserer Gesellschaft keinen Platz für die kleinere Menge unter den Migranten, die beispielsweise Frauenrechte mit Füßen treten und Sicherheitskräfte missachten würden.
Rettungs- und Einsatzkräfte verdienen Respekt
Die illegale Migration müsse von der demokratischen Mitte beendet werden, sonst beende die illegale Migration die demokratische Mitte, so Menton. In Bezug auf Rettungs- und Einsatzkräfte jeglicher Art hielt er fest, dass diejenigen, die jeden Tag für andere den Kopf hinhielten, allergrößten Respekt verdient hätten und sich dies in der Gesellschaft zeigen müsse.
Zu Delegierten bei der Landesvertreterversammlung wurden Maximilian Menton und Anna Mylona gewählt. Bei der Bezirksvertreterversammlung sind Maximilian Menton, Martina Seif, Anna Mylona, Simon Benz und Steffi-Melanie Kemmler die Delegierten.