Padelsport in Rosenfeld: Das zweite Standbein bewährt sich

Freuen sich über den neuen Paddelplatz (von links): vorne: Marco Gmeiner, Stefan Hecht, Nick Ruff, Dominik Sülzle; hinten: Stefan Linke, Michael Gess , Gunter Bohnenberger, Martin Sülzle, Siegbert Kobsch, Nina Christner, Bernd Brombach und Thomas Miller.
SülzleDie neue Trendsportart „Padel“ ist eine Mischung aus Tennis und Squash. Aufgrund der kurzen Schläger, dem kleineren Spielfeld, dem Aufschlag von unten ist sie eine viel schneller zu lernende Sportart im Vergleich zum Tennis. 2021 wurde der erste Padelplatz eingeweiht. Es war einer der ersten 100 Plätze in Deutschland und der erste in der Region. Marco Gmeiner gewann mit Trainingsstunden und Werbung mehr und mehr Leute zum Padelspielen. Damit kam der Wunsch auf nach einem zweiten Padelcourt. In der Folge wurde ein Padelcourt in der Hobbylandhalle erstellt, so dass es möglich ist, auch im Winter Padel zu spielen.
Sponsoring und Zuschüsse machen Projekt möglich
Die Firma B+G entschied sich, in den Padelplatzbau einzusteigen. Durch das Konzept aus Sponsoring seitens B+G, der Bauförderung durch den Württembergischen Landessportbund (WLSB), durch die Bauzuschüsse der Stadt Rosenfeld und durch ein Crowdfunding der Volksbank Zollernalb war eine Finanzierung möglich. Die Baukosten für Padelplatz, Flutlicht und Kleinfeld-Tennisplatz liegen bei knapp 110 000 Euro.
Laut der Verantwortlichen war es die richtige Entscheidung, was die „sehr hohe Auslastung“ beider Courts in diesem Jahr zeige. Dank Padel kämen auch Auswärtige nach Rosenfeld, so die Eishockeyspieler der Wild Wings aus Schwenningen.
Jetzt können Verbandsspiele und Turniere veranstaltet werden
Die TG Rosenfeld hat 2025 fast 30 Mitglieder neu gewonnen. Mit nun zwei Courts ist es möglich, Turniere zu spielen und Heimspiele der Verbandsrunde auszutragen. Rosenfeld ist dort mit vier Mannschaften vertreten. Das beste Team tritt in der zweiten Bundesliga an.
In Verbindung mit dem Bau des B+G-Padelsportscourt hat die TGR einen Werbevertrag unterzeichnet. Der Württembergische Landesportbund hat das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Gesamtkosten, also mit 25500 Euro unterstützt. Die Stadt Rosenfeld förderte die Investition mit 15 Prozent. Die Volksbank Zollernalb organisierte das Crowdfunding. 7200 Euro kamen an Spenden zusammen, so dass mit Hilfe des Crowdfundings 12 200 Euro eingenommen wurden.
Die Firma Klenert baute den zweiten Court und führte die Gewerke Fundament, Boden, Belag, Licht, Netz aus.
Dank an die Sponsoren
Bürgermeister Thomas Miller dankte den Sponsoren und dem WLSB für die Unterstützung. Nina Christner übergab eine Spende in Höhe von 5000 Euro im Namen der Volksbank Zollernalb. Der Präsident des Sportkreis Zollernalb, Rolf Niggel, sprach die Grüße des Sportkreises Zollernalb und des WLSB aus. Der Vorsitzende des Bezirks E des Württembergischen Tennisbundes, Stefan Linke, hob hervor, dass man stolz sei, die TG Rosenfeld im Bezirk zu haben.
Anschließend folgte ein Showmatch mit Dominik Sülzle, Marco Gmeiner, Nik Ruff und Stefan Hecht, die in der Bundesliga spielen. Gefeiert wurde die Eröffnung dann im Rahmen der Playernight des 32. Rosenfelder Sparkassen-Teamcups.