Ortschaftsrat Leidringen: Viel Lob für Zusammenhalt

Im Leidringer Baugebiet „Hinter dem Dorf“ entstehen neue Häuser.
Ortsverwaltung/LehmannIn seinem Jahresrückblick hat Ortsvorsteher Horst Lehmann Einwohner, Vereine und Institutionen gelobt. Diese hätten abermals vorbildlich zusammengearbeitet und sich unkompliziert ausgeholfen, wenn mal Not am Mann war, sagte Lehmann.
Kommunalpolitisch sei das Jahr 2024 intensiv und spannend gewesen. Der Ortschaftsrat habe sich aktiv eingebracht, um Leidringen voranzubringen und weiterzuentwickeln.
Lehmann äußerte großes Lob für die Gewählten: Es sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, sich für ein Ehrenamt zu engagieren, gerade nicht in einem politischen.
Probleme mit Bewirtung bei Märkten
Die Verpflegungssituation der Krämermärkte im Mai und August habe nicht nur den Ortschaftsrat beschäftigt: „Die beiden Märkte erfreuen sich, über die Gemarkungsgrenzen hinaus, großer Beliebtheit“, so Lehmann. Doch hätten beim Augustmarkt, morgens um 5.30 Uhr, drei Verpflegungsstände kurzfristig abgesagt, so dass es auf dem Marktgelände zu unerfreulichen Engpässen gekommen sei.
Lehmann sprach Dank aus an den MSC Leidringen sowie an die Pizzeria Leidringer Stüble, welche ihre Bewirtungsmöglichkeiten bis an die Kapazitätsgrenzen ausgeweitet hätten. Beim Maimarkt habe zudem der Sportverein unkompliziert ausgeholfen. Um die zahlreichen Gäste der Märkte auch künftig mit Speisen und Getränken bewirten zu können, würden Gespräche geführt und Möglichkeiten geprüft oder geplant.
Nur noch wenige Bauplätze zu haben
Bei der ersten Bauplatzvergaberunde des Geltungsbereichs „Hinter dem Dorf“im Jahr 2023 wurden laut Lehmann fünf Bauplätze verkauft. Bei der zweiten Vergaberunde 2024 wurde lediglich ein Platz verkauft.
Es stehen noch acht städtische Grundstücke zur Verfügung. In diesem Jahr werden wieder maximal vier Bauplätze zum Verkauf angeboten.
Kommunale Grundstücke absehbar ausverkauft
Es sei absehbar, dass die kommunalen Bauplätze in den anstehenden Jahren vollends vergeben sein werden. Wie es danach mit einem weiteren Neubaugebiet weitergehen könne, hänge auch von der innerörtlichen Entwicklung ab, zu welcher sich der Ortschaftsrat klar bekannt habe.
Es sei daher erfreulich und für die Dorfentwicklung immens wichtig, dass jedes Jahr weitere Reaktivierungen von Leerständen und Schließungen von privaten Baulücken erfolgen. Deswegen habe der Ortschaftsrat 2023 mit Bedacht die Erschließung und den Endausbau der Gebietes Brühl beschlossen, bei deren Umsetzung sich unter anderem auch Chancen für weitere Lückenschließungen ergäben.
„Großartiges Engagement“ des OGL fürs Wolfsbrünnle
Mit Geld aus dem Ortschaftsbudget wurden unter anderem der Platz oberhalb des alten Friedhofs gerichtet sowie Bäume zu den Stationen des Bänklewanderweges gekauft. Für Veranstaltungen wurde ein Küchenzelt erworben, welches im Wesentlichen von den Vereinen genutzt werden wird, etwa bei der Bewirtung des Radtages.
Mit „großartigem, ehrenamtlichem Engagement“ hätten die Aktiven des Obst-, Gartenbau- und Landschaftspflegevereins das Wolfsbrünnle aufwendig saniert sowie den Obstbaumlehrpfad auf Vordermann gebracht. Die Materialkosten wurden ebenfalls vom Ortschaftsbudget übernommen.
Sanierung von Kirche und Kindergarten
Des Weiteren wurden aus diesen Mitteln ein neuer Briefkasten und ein neuer Abfallbehälter vor dem Vogtshof angeschafft. Weitere Gelder werden für das bürgerschaftliche Projekt „alternative Nutzung Altes Backhäusle“ angespart.
Die Sanierung der Peterskirche und die energetische Sanierung mit U3-Erweiterungsbau des Johann-Georg-Blocher-Kindergartens seien wichtig für die weitere Dorfentwicklung. Der Kindergarten ist während der Bauphase im Vogtshof zu Gast.