Ortschaftsrat Engstlatt
: Anwohner und Räte ärgern sich über Müllsünder

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Balingen-Engstlatt standen zahlreiche Punkte auf der Agenda, darunter unter anderem ein Heizungstausch und Altglascontainer.
Von
red/ce
Balingen-Engstlatt
Jetzt in der App anhören
Altglascontainer vor der Unterführung: Nicht selten wird hier Müll achtlos weggeschmissen.

Altglascontainer vor der Unterführung: Nicht selten wird hier Müll achtlos entsorgt.

Eyckeler
  • Engstlatt: Ortschaftsrat beriet über Trinkwasserspender für die Grundschule.
  • Finanzierung: Gesamtkosten ca. 3000 Euro, bis zu 1000 Euro aus Ortsbudget geplant.
  • Unterhaltung noch ungeklärt – Verein Glückskinder und eine Schüleraktion unterstützen.
  • Heizungstausch im Feuerwehrhaus beschlossen: Pelletheizung, Auftrag an Firma Gühring für 82.417,51 Euro.
  • Ärger um Altglascontainer an der Bahnunterführung, illegale Müllablagerungen sorgen für Anzeigenhinweis.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Besucher gab es für Engstlatts Ortsvorsteher Klaus Jetter in der jüngsten Ortschaftsratssitzung zwar keine zu begrüßen, dafür durfte sich das Gremium mit einigen spannenden Tagesordnungspunkten auseinandersetzen – etwa der Anschaffung eines Trinkwasserspenders und dem Heizungstausch im Feuerwehrhaus.

Nach den heißen Monaten Juni und Juli stellte sich heraus, dass die Kinder in der Engstlatter Grundschule den Durst mit den mitgebrachten Getränken nicht stillen konnten, weshalb die Idee geboren wurde, einen Trinkwasserspender anzuschaffen.

Kontakt mit dem Verein Glückskinder

Die Schulleitung ging laut Protokoll auf den Verein Glückskinder zu und bat diesen bei diesem Unterfangen um Unterstützung. „Es wurde über Glückskinder e. V. Kontakt mit der Stiftung Mensch aufgenommen. Ebenso soll eine Schüleraktion gestartet werden, deren Erlös zum Erwerb des Trinkwasserspenders beitragen soll“, heißt es. Die Gesamtkosten für die Anschaffung wurden auf rund 3000 Euro geschätzt. Eine Kostenbeteiligung bis zu 1000 Euro soll aus dem Budget der Ortschaftsverwaltung kommen.

Über die Anschaffung herrschte Einigkeit im Gremium. Diskussionsbedarf kam allerdings im Hinblick auf die Unterhaltung und deren Kosten auf. Jetter erklärte hierzu, dass diese nicht aus dem Budget des Ortschaftsrates bestritten werden könnten. Nach einer Lösung wird noch gesucht. Zudem dürfen sich die Jugendlichen auf eine Tischtennisplatte freuen, die am Schulgelände errichtet wird. Die Kosten für die Platte übernimmt der Glückskinder-Verein, über die Verfügungsmittel des Ortschaftsrates wird die Aufstellung finanziert.

Zollernalbkreis

Alles Wichtige aus dem Zollernalbkreis.

Zum Whatsapp Kanal

Rottenburger Firma beauftragt

Bereits länger schon zugestimmt hat das Gremium dem Tausch der Heizungsanlage im Feuerwehrhaus. Künftig soll eine Pelletheizung, welche auch die Ortschaftsverwaltung mitversorgt, eingebaut werden.

Es erfolgte laut Protokoll eine begrenzte Ausschreibung der Installationsarbeiten, welche folgendes beinhaltet: Installation der Pelletheizung, Einbau eines Pufferspeichers, Erneuerung der Kaminanlage, technische Ausstattung des Pelletlagers, Installation einer Heizkreisregelung und Hydraulik sowie die Verlegung von Rohrleitungen und Dämmung.

Bei vier Firmen wurden Angebote angefordert. Drei Firmen gaben ein Angebot ab. Das Angebot der Firma Gühring aus Rottenburg liegt mit ihrem Angebotspreis von 82.417,51 Euro circa 7500 Euro unter der Kostenschätzung von 90.000 Euro. Das Gremium stimmte dafür, dass die Rottenburger Firma sich der Sache annimmt.

Angespannte Situation rund um Altglascontainer

Des Weiteren diskutierte das Gremium über die angespannte Situation am Glascontainer an der Bahnunterführung Richtung Furtwiesenstraße. „Da diese voll waren, wurde Glas auf und vor dem Container abgeladen“, heißt es im Protokoll. Ortsvorsteher Jetter verwies auf die weiteren Glascontainer am Sportplatz und an der Einfahrt zur Unteren Bachstraße.

In diesem Zusammenhang informierten Teile des Gremiums über das verbotene Abladen von Sperrmüll an Glascontainern. Dieser Umstand löst im Gremium Unverständnis aus, deswegen folgte der klare Hinweis: Wird jemand beim illegalen Entsorgen von Bauschutt oder Hausmüll erwischt, droht eine Anzeige wegen Umweltverschmutzung.

Eine Anwohnerin vor Ort erzählte unserer Redaktion von den derzeitigen Zuständen. „Immer wieder wird Altglas oder auch anderer Müll achtlos neben den Containern abgelegt“, so die Frau. „Die Leute kümmern sich immer weniger um das Wohl der Mitmenschen, da wird auch am Sonntag lärmend Müll entsorgt.“

Die nächste Ortschaftsratssitzung ist am Donnerstag, 15. Oktober.