Konzept wird erarbeitet
: Bordelle in Balingen – das möchte die Stadt verhindern

Der Balinger Gemeinderat stimmt zu, dass ein Bordellstrukturkonzept erarbeitet wird.
Von
Cornelius Eyckeler
Oberndorf
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Die Stadt will Prostitution in Balingen weiterhin verhindern.

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Die Stadt Balingen strebt eine grundsätzliche Untersagung des Prostitutionsgewerbes an. Weil die Eyachstadt aber mittlerweile mehr als 35 000 Einwohner hat, greift kein generelles Prostitutionsverbot mehr. Die Stadt muss also aktiv werden.

Am Dienstagabend holte sie sich vom Gemeinderat die Erlaubnis ab, für 23 000 Euro ein Bordellstrukturkonzept erarbeiten zu lassen, das als Grundlage für eine Sperrgebietsverordnung und gegebenenfalls ein Prostitutionsverbot dient.

Verwaltung schaut auf andere Städte wie Crailsheim

Sabine Stengel, Leiterin des Amts für Bau- und Planungsrecht, beruft sich auf andere Städte wie Crailsheim, die den gleichen Weg gegangen sind. „Anhand anderer Städte sehen wir, wie komplex die Erstellung eines solchen Konzeptes ist.“ Deswegen sei es ratsam, ein Büro damit zu beauftragen, die sich in der Materie auskennen.

Bis dahin ist eine Anmeldung eines solchen Gewerbes immer noch mit großen Auflagen und vielen Hürden verbunden.

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