Himmelsspektakel im Zollernalbkreis: Sonnenfinsternis am 12. August – wann sie zu sehen ist

Seltenes Ereignis: Dieses Foto zeigt die totale Sonnenfinsternis im Jahr 2024, hier in Texas. Eine partielle Sonnenfinsternis ist am 12. August in Baden-Württemberg zu sehen.
Julio Cortez/AP/dpa- Partielle Sonnenfinsternis im Zollernalbkreis: Beginn der Bedeckung um 19:23 Uhr.
- Größte Bedeckung mit 89 Prozent um 20:16 Uhr – Sonnenuntergang gegen 20:43 Uhr.
- Beobachtung in Albstadt, Balingen und Hechingen möglich, Wetter muss mitspielen.
- Sternwarte Rosenfeld-Brittheim: Info am 8. August ab 19 Uhr, Beobachtung am 12. August ab 19 Uhr.
- Sicherheit: Nur Schutzbrillen nach DIN EN ISO 12312-2:2015 mit CE-Symbol nutzen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur wenige Hundert Kilometer von Baden-Württemberg entfernt gibt es in diesem Sommer ein Himmelsspektakel, das eher selten ist: eine totale Sonnenfinsternis. Sichtbar ist sie am 12. August beispielsweise im Norden Spaniens oder auf Mallorca. Doch auch im Zollernalbkreis kann sie verfolgt werden, wenn die Sonne hierzulande auch nur partiell bedeckt sein wird.
„Geeignete Sichtbedingungen vorausgesetzt, kann der Beginn der Bedeckung der Sonne durch den Mond um 19:23 Uhr beobachtet werden“, erklärt unserer Redaktion dazu Rolf Bitzer, Vorsitzender der Sternwarte in Rosenfeld-Brittheim.
Zollernalbkreis: Sonne zu 89 Prozent bedeckt
Die größte Bedeckung mit 89 Prozent sei um 20:16 Uhr zu sehen, der Sonnenuntergang könne – standortabhängig – gegen 20:43 Uhr beobachtet werden, so Bitzer weiter. „Wir werden mit Beginn der Finsternis auch Messungen der Himmelshelligkeit machen“, kündigt er an.
Zur Sonnenfinsternis bietet die Sternwarte auch dieses Mal ein Programm an. Schon am Samstag, 8. August, startet ab 19 Uhr eine Info-Veranstaltung. Am 12. August beginnt ebenfalls ab 19 Uhr eine Beobachtung der Finsternis. Allerdings nur bei geeigneter Wetterlage, wie Bitzer ankündigt.
Schutz bei Sonnenfinsternis: auf EU-Norm achten
Wer die partielle oder die totale Sonnenfinsternis beobachten will, sollte sich in jedem Fall schützen. „Mit einer Schutzbrille, welche gemäß den gültigen EU-Normen als sicher für den direkten Blick in die Sonne gekennzeichnet und mit dem CE-Symbol versehen ist“, rät Bitzer. Die aktuell gültige Norm nennt sich demnach „DIN EN ISO 12312-2:2015“.
Bitzer warnt dagegen vor im Internet angebotenen Billigangeboten und Großmutters Hausrezepten, wie er erklärt. Schweißerbrillen, CD-Rohlinge, Rettungsfolien oder Ähnliches erfüllten diese Anforderungen nicht.
Seine Tipps für Aussichtspunkte, an denen die partielle Sonnenfinsternis besonders gut zu sehen ist: „jeder Standort, der freie Sicht möglichst bis zum Horizont in westlicher Richtung ermöglicht.“