Gesundheitsamt Zollernalbkreis
: Impfaufruf zur Bekämpfung von Tetanus, Influenza und HPV

„Impfungen schützen dabei meist nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern auch Mitmenschen“, teilt das Gesundheitsamt mit.
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(red/pm)
Oberndorf
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Eine Spritze, die zu einer Impfung genutzt werden soll, wird aufgezogen.

Steffen Maier

Tetanus, Influenza, HPV: „Impfungen sind ein effektives, sicheres Mittel zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.“ Darauf macht das Gesundheitsamt Zollernalbkreis anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 27. April bis 3. Mai aufmerksam.

Impflücken im Zollernalbkreis

„Ziel ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Bedeutung von Impfungen wachzuhalten. Diese tragen maßgeblich dazu bei, Krankheitsausbrüche kurz- und langfristig zu verhindern. Impfungen schützen dabei meist nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern auch Mitmenschen“, teilt das Gesundheitsamt mit.

Das Robert-Koch-Institut analysiere jedes Jahr die Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen und berechne daraus die Impfquoten in Deutschland. Seit 2024 würden die Ergebnisse online auf VacMap anschaulich bis auf Kreisebene dargestellt. „Mit Blick zum Beispiel auf die Impfung gegen das Humane Papillomvirus (HPV) im Zollernalbkreis zeigt sich, dass Impflücken bestehen: So waren 2023 im Kreis 35,7 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 22,5 Prozent der 15-jährigen Jungen vollständig gegen HPV geimpft“, heißt es weiter.

Zum Vergleich: „Bundesweit hatten 54,6 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 34 Prozent der gleichaltrigen Jungen einen vollständigen Impfschutz. Die Impfung gegen HPV wird von der Ständigen Impfkommission allen Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen.“ Für einen vollständigen Schutz seien zwei Impfdosen erforderlich. Wenn die Impfung verpasst werde, sollte sie bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden.

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„Wird die Impfung erst nach dem 15. Geburtstag begonnen, sind für den vollständigen Schutz drei Impfungen notwendig. Ebenso bestünden unter den Erwachsenen Impflücken. So zeigten die Daten der VacMap, dass bislang weniger als ein Viertel der Betroffenen im Land die Impfung gegen Pneumokokken wahrnimmt: Im Erwachsenenalter empfiehlt die Stiko die einmalige Impfung Personen mit Grunderkrankungen sowie allen ab 60 Jahre.