Gegen Baum gefahren: 22-Jähriger stirbt bei Unfall zwischen Zillhausen und Streichen

Bei einem Unfall zwischen Zillhausen und Streichen hat ein 22-jähriger Autofahrer sein Leben verloren. (Symbolfoto)
Marijan Murat/dpaZu einem schweren Unfall sind die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr am frühen Montagmorgen auf die K 7140 zwischen Zillhausen und Streichen gerufen worden.
Wie die Polizei berichtet, war ein 22-jähriger VW-Fahrer gegen 0.50 Uhr von Streichen kommend in Richtung Zillhausen unterwegs. Im Auslauf einer Rechtskurve kam der junge Mann offenbar infolge nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr zunächst einen Leitpfosten, bevor er nach mehreren Metern auf dem Grünstreifen frontal gegen einen größeren Baum am Rand des dortigen Waldgebietes prallte.
Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Wagen in einen rund zehn Meter tiefen Graben geschleudert, wo er nach weiteren Kollisionen mit kleineren Bäumen liegen blieb.
Während sich der 24 Jahre alte und schwer verletzte Beifahrer selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien konnte, wurde der Fahrer im Auto eingeklemmt. Zusammen mit einem Ersthelfer gelang es dem 24-Jährigen, den Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien.
Autofahrer stirbt noch an der Unfallstelle
Bei dem Unfall hatte der Fahrer allerdings so schwere Verletzungen erlitten, dass er trotz aller notärztlichen Bemühungen noch an der Unfallstelle starb.
Der Beifahrer wurde so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste.
Der VW, an dem Totalschaden in einer geschätzten Höhe von rund 12.000 Euro entstanden war, musste in der Folge aufwändig mittels eines Krans geborgen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße bis etwa 4.30 Uhr gesperrt werden.
Kreisstraße für mehrere Stunden voll gesperrt
Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren die Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 26 Feuerwehrleuten, zwei Rettungshubschrauber, zwei Rettungswagen, drei Notärzte und vier Ersthelfern sowie die Bergwacht mit zwei Fahrzeugen und zwölf Rettungskräften im Einsatz.