Förderung für Zementwerk: Holcim in Dotternhausen erhält 3,5 Millionen Euro vom Bund

Die Holcim-Verantwortlichen präsentieren stolz die Urkunde.
HolcimAllen Grund zur Freude gab es kürzlich im Zementwerk in Dotternhausen. „Für die Errichtung einer erstmaligen und innovativen Anlage zur Emissionsminderung erhält die Holcim (Süddeutschland) GmbH eine Zuwendung aus dem Umweltinnovationsprogramm“, heißt es in einer Mitteilung.
Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, Rita Schwarzelühr-Sutter, überreichte den Förderbescheid über rund 3,5 Millionen Euro an die Holcim-Verantwortlichen.
Landrat und Bürgermeister waren mit dabei
„Wir werden auch in Zukunft Zement brauchen und deshalb muss man Zement zukunftsfähig machen. Es gibt großen Bedarf nicht nur im Wohnungsbau, sondern auch bei großen Infrastrukturprojekten“, so die Staatssekretärin in ihrem Grußwort.
Der Weg zur nachhaltigen Dekarbonisierung sei steinig, aber wenn alle Ebenen – Politik, Wirtschaft und Behörden – an einem Strang ziehen, entstünde genügend Kraft, um solche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, so die Ministerin. Ihr Appell wurde gehört – von Landrat Günther-Martin Pauli, den Bürgermeistern des Oberen Schlichemtals, den Kreistagsfraktionsvorsitzenden und Vertretern des Regierungspräsidiums Tübingen, die sich alle zur Übergabe eingefunden haben.