Flüchtlinge im Zollernalbkreis: Ukrainer ziehen bald in das ehemalige Vermessungsamt

Einer der Räume im früheren Vermessungsamt, in den demnächst ukrainische Kriegsflüchtlinge einziehen werden.
Steffen MaierDas Gebäude des ehemaligen Vermessungsamts in Balingen wird vom Landratsamt Zollernalbkreis demnächst und zeitlich befristet als vorläufige Unterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine genutzt.
„Platz ist darin für die Unterbringung von bis zu 40 Menschen. Die Immobilie in direkter Nachbarschaft zum Balinger Polizeirevier wurde für diesen Zweck bereits in den vergangenen Monaten hergerichtet und ist bezugsfertig“, informiert das Landratsamt. Mit der Stadtverwaltung steht der Landkreis diesbezüglich im engen Austausch.
3500 Ukrainer haben zwischenzeitlich Privatwohnungen bezogen
Die Belegung des Gebäudes ist laut Kreisbehörde notwendig, „da das Ankunftszentrum Ukraine in Meßstetten Ende September 2024 schließt“. In Meßstetten angesiedelt war neben der Erstaufnahme des Landes die vorläufige Unterbringung (VU) in der Zuständigkeit des Landkreises. Die Städte und Gemeinden nehmen die aktuell rund 60 Menschen aus der VU auf.
Die Geflüchteten aus der Ukraine, die dem Zollernalbkreis ab Ende September neu zugewiesen werden, kommen in der Immobilie an der Charlottenstraße unter, bis sie privaten Wohnraum finden. Im Landkreis haben laut Mitteilung zwischenzeitlich rund 3500 ukrainische Staatsangehörige Privatwohnungen bezogen.