Chinareise des Balinger Danzensembles
: Ein Film, der die Erinnerungen bewahrt

Eine Woche lang tauchten sie in eine faszinierende Kultur ein. Nun ist das Balinger Danzensemble mit vielfältigen Eindrücken im Gepäck aus China zurückgekehrt. Eingefangen hat Manfred Stingel diese in einem Film, der auf YouTube zu sehen ist.
Von
Andrea Maute
Balingen
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Bei der Jugendbegegnung wurden schon Freundschaften geknüpft.

Bei der Jugendbegegnung wurden Freundschaften geknüpft.

Haus der Volkskunst
  • Film zeigt Chinareise des Balinger Danzensembles und Stationen der Jugendbegegnung.
  • Dokumentation hält Drachenbootfahrt, Teezeremonie, Töpferei und Auftritte fest.
  • Besuch von Xi’an mit Terrakotta-Armee und Aufführungen im Shaanxi Grand Opera House.
  • Kooperationsvereinbarung für kulturellen Austausch zwischen Jugendlichen wurde unterzeichnet.
  • Gegenbesuch in Balingen ist für nächstes Jahr geplant – Film ist auf YouTube abrufbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Route von München nach Peking beträgt 8959 Kilometer. In neun Stunden und zwei Minuten wird die Gruppe aus Balingen chinesischen Boden betreten. Das Flugzeug nimmt Kurs auf die Hauptstadt.

Anhand der virtuellen Karte lässt sich die Strecke im Detail nachvollziehen. Zwischendurch gibt es Impressionen aus der Kabine. Dann folgen die Ankunft am Flughafen Peking und die Begrüßung durch die chinesische Delegation.

Kooperationsvereinbarung fördert kulturellen Austausch

Im Film von Manfred Stingel kann man das Balinger Danzensemble auf seiner Chinareise begleiten und die Stationen der Jugendbegegnung miterleben.

Es sind unzählige Eindrücke, die er eingefangen hat und die durch die rund einstündige Dokumentation zu einem lebendigen Stück Erinnerungskultur werden. Etwa die Fahrt mit dem Drachenboot oder der Besuch der Kultur- und Filmbasis an der Han-Wasserstraße, die südwestlich der Stadt Ankang liegt und als Kulisse für historische Aufführungen dient, bei denen Besucher tief in die chinesische Geschichte eintauchen können.

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Auch die Auftritte der Gruppe „Wacholderklang“ und des Danzensembles sind filmisch festgehalten – ebenso wie der Besuch einer Töpferei, die Teilnahme an einer Teezeremonie und viele weitere Stationen der Reise.

Man ist mit dabei, wenn die Balinger Delegation in der Stadt Xi’an die berühmte Terrakotta-Armee in Augenschein nimmt oder bei den Aufführungen im Shaanxi Grand Opera House faszinierende Einblicke in die fremde Kultur erhält.

Was in der Dokumentation ebenfalls zu sehen ist, ist ein besonderer Moment in den partnerschaftlichen Beziehungen: die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zum kulturellen Austausch zwischen chinesischen und deutschen Jugendlichen. Sie verfolgt das Ziel, diesen auszubauen und „beiden Seiten das Verständnis für die Kultur der jeweils anderen Seite zu ermöglichen.“

„Für uns ist es natürlich ganz toll, dass die große Universität XISU mit ihren vielen Studenten Partner des Austausches ist“, sagt Manfred Stingel, der die Vereinbarung für das Haus der Volkskunst unterschrieben hat und sich freut, dass bereits freundschaftliche Bande geknüpft wurden. „Die jungen Leute haben sich schon angefreundet“, lässt er wissen.

Gegenbesuch soll 2027 folgen

Schon im kommenden Jahr sollen die Kontakte zwischen den deutschen und den chinesischen Jugendlichen weiter vertieft werden. Denn dann werden letztere in der Heimat des Balinger Danzensembles empfangen.

Auch wenn sich Deutschland und China sowohl in Sachen Kultur, Politik und Alltag grundlegend unterscheiden – eines eint sie: „China hat ebenfalls das Problem, dass seine Traditionen von jungen Menschen nicht mehr so sehr geachtet werden“, erklärt Manfred Stingel. Umso wichtiger sei es, dass die Jugend diese nicht nur kennenlerne, sondern auch bewahre.

Die Kooperationsvereinbarung ermöglicht es der jungen Generation zudem, einen Blick in den Alltag der jeweils anderen zu werfen.

Manfred Stingel (rechts) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Manfred Stingel (rechts) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Haus der Volkskunst

Interessant ist dabei auch zu erfahren, wie sich China seit dem letzten Besuch der Delegation aus Balingen vor acht Jahren verändert hat.

Manfred Stingel, der damals schon zur Reisegruppe gehörte, weiß zu berichten: „Vor acht Jahren war die Luft in Xi`an noch sehr schlecht.“ Heute sei sie deutlich besser, da es für alle Verkehrsteilnehmer, die noch kein E-Auto, sondern noch einen Verbrenner fahren, einen Tag Fahrverbot pro Woche gebe.

Viele E-Autos unterwegs

„Die Elektromobilität hat hier unglaublich zugenommen“, berichtet Manfred Stingel. „Und auch in Sachen Digitalisierung ist uns China weit voraus“, fügt er an.

Eine andere Welt also – aus der die Balinger mit zahlreichen Eindrücken im Gepäck nach Hause zurückgekehrt sind. Eine amüsante Anekdote am Rande, die der Film natürlich ebenfalls nicht vorenthält: Fast hätte die Gruppe bei der Abreise noch ihr Flugzeug verpasst, denn als die hoteleigene Unterkunft auf dem alten Campus der Universität XISU verlassen wollten, war das Tor verriegelt und der Schlüssel auf die Schnelle nicht aufzutreiben.

Mit viel Muskelkraft wurden die schweren Gepäckstücke deshalb über das Tor hinweg dem Busfahrer gereicht. Und als es dann auch noch die Reiseteilnehmer selbst geschafft hatten, selbiges zu überwinden, stand der Heimreise nichts mehr im Wege.

Der Film über die Chinareise

Der Film von Manfred Stingel über die Chinareise des Balinger Danzensembles kann man sich unter folgendem Link auf YouTube anschauen: https://youtu.be/DeZGp9FmCxI?is=g9PHdaBGd5Oi8j-V