Campus Galli
: Gabi Bihr aus Rosenfeld hilft auf der Kloster-Baustelle mit

Bei Meßkirch entsteht ein der Nachbau eines frühmittelalterlichen Klosters – mit Hilfe aus Rosenfeld.
Von
pm/wus
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

Die mittelalterliche Baustelle „Campus Galli“ in Meßkirch wird wöchentlich von 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Darunter war jetzt auch Gabi Bihr aus Rosenfeld. „Auf der Baustelle erlebt man das Mittelalter hautnah“, berichtetet sie.

Vor mehr als zehn Jahren begannen Handwerker auf dem Gelände nahe Meßkirch, ein Kloster nach Vorbild des Klosterplans eines 1200 Jahre alten Pergaments – mit den Handwerkstechniken des frühen Mittelalters. Seitdem werden viele Herausforderungen gemeistert, Werkzeuge hergestellt, Werkstätten gebaut, Gewänder genäht, Felder angelegt und Tiere gehalten.

Nach dem Bau einer Holzkirche und dem Anlegen der Klostergärten ist mit der Scheune ein großes Gebäude des St. Galler Klosterplans fertig und begehbar. Nun wächst das erste Steingebäude – ein Haus mit Küche, Bad und Vorratsraum. Baustelle, Freilichtmuseum und Forschungsprojekt – so entsteht Tag für Tag ein weiteres Stück Mittelalter auf dem Campus Galli.

Judith Hauser aus Leidringen hilft regelmäßig

Judith Hauser aus Leidringen ist regelmäßig dort aktiv. Nun hat auch Gabi Bihr eine Woche Campus-Galli-Luft geschnuppert und ist begeistert.

Als regelmäßige Besucherin dort wollte sie auch einmal hinter die Kulissen schauen. „Es war eine interessante, beeindruckende Woche“, blickt sie zurück.

Es sei auch anstrengend gewesen, denn sie war freiwillig aktiv beim Maurer-Team, das zurzeit das Nebengebäude vom Abtshaus baut. Doch das sei in mehrfacher Hinsicht eine tolle Erfahrung und Bereicherung gewesen.

Es gibt jedes Jahr etwas Neues zu entdecken

„Jeder kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen und alle helfen zusammen“, berichtet Bihr. Es seien sehr qualifizierte und motivierte Mitarbeitende beschäftigt, die ihre Handwerkskunst mit Freude und Stolz ausübten. „Gerne geben sie ihr Wissen weiter und leiten die ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer an.“

Gabi Bihr geht auf jeden Fall dieses Jahr nochmal als Besucherin hin, denn sie will sehen, wie weit „ihre“ Mauer nun schon ist. Da diese einzigartige Baustelle noch Jahrzehnte dauern wird, gebe es jedes Jahr Neues zu entdecken: „Ein Besuch lohnt sich immer.“

www.campus-galli.de

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