Behindertenbeauftrager des Zollernalbkreises: Bericht zur Barrierefreiheit am Hechinger Bahnhof

Der Hechinger Bahnhof ist ein Fall für den kommunalen Behinderungsbeauftragten.
StopperDie meisten Sitzungen sind nämlich öffentlich, so auch die des SKS. Auf der Tagesordnung fällt ein Punkt im Besondern auf: Der Bericht des ehrenamtlichen kommunalen Behindertenbeauftragten (KBB). Ehrenamtlicher kommunale Behindertenbeauftragter des Zollernalbkreises ist aktuell Josef Ungermann, Bürgermeister a.D.. Ungermann hatte am 1. Juli 2023 die Nachfolge von Thomas Miller, Bürgermeister in Rosenfeld, angetreten. Eine Amtszeit beträgt drei Jahre.
Worum es in den ersten eineinhalb Jahren ging
In seinem Bericht vor dem SKS-Ausschuss will Ungermann Einblick über seine Arbeit als KBB in den ersten eineinhalb Jahren geben. In den Sitzungsunterlagen wird zunächst beschrieben, wie der KBB arbeitet, nämlich überwiegend aus dem Homeoffice, die Kontaktaufnahme geschehe weitgehend über Mail oder Telefon. Viele Anliegen und Anfragen könnten auch per Videochat beantwortet werden. Vor-Ort-Termine in kommunalen Gebäuden seien ebenfalls möglich.
Großes Thema ist die Barrierefreiheit
Die Aufgaben des KBB seien vielfältig: „Die Themen und Anregungen, die regelmäßig an den KBB herangetragen werden, betreffen einerseits Probleme und Fragen, die die Hilfesuchenden selbst oder deren Angehörige betreffen, aber auch Gegebenheiten im öffentlichen Verkehrsraum oder an Gebäuden, die nicht optimal sind und geändert werden sollten.“ Ein großes Thema sei immer die Barrierefreiheit.
Die Punkte, über die Ungermann berichte, seien unter anderem die Aufarbeitung des Themas „Katastrophenschutz für Menschen mit Beeinträchtigungen“ mit den zuständigen Stellen im Landkreis und Teilnahme an einer Studie zu diesem Themenkomplex. Des Weiteren wird Ungermann über die mögliche Barrierefreiheit am Bahnhof Hechingen und den barrierefreien Umbau der Bahninfrastruktur im Rahmen des Projekts „Regional-Stadtbahn Neckar-Alb“ sowie Barrierefreiheit im ÖPNV insgesamt berichten.
Neuigkeiten auch für Wohngeldempfänger
Die Umsetzung von Inklusions- und Inklusionsfördermaßnahmen in den Kindertageseinrichtungen im Landkreis ist ebenfalls Thema, so wie auch die Beratung zur Umsetzung von Barrierefreiheit beim Umbau von Innenstädten, ja ganzen Straßenzügen oder bei der Planung von Neubaugebieten.
SKS-Tagesordnung ist Entscheidung über die Verlängerung der Amtszeit des Leiters des Kreismedienzentrums Albstadt, sowie – zur Kenntnisnahme – die neuen Angemessenheitsgrenzen für die Kosten von Unterkunft und Heizung ab 1. April für Wohngeldempfänger.
Der Schul-, Kultur- und Sozial-Ausschuss tagt am Montag, 10. März, von 18 Uhr an im Sitzungssaal des Landratsamtes in Balingen.