Balinger Freibadfest 2026
: Bei der Arschbomben-Meisterschaft wird jeder Platscher zur Show

Mit beeindruckenden Flugeinlagen und mächtigen Wasserfontänen haben die Teilnehmer der 13. Arschbomben-Meisterschaft das Publikum beim Balinger Freibadfest in ihren Bann gezogen.
Von
Andrea Maute
Balingen
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Konzentration, Anlauf – und Sprung: Beim Arschbomben-Wettbewerb sind alle Augen auf die Akteure gerichtet. Besonders genau schauennatürlich die Jurymitglieder hin, die die Sprünge bewerten.

Konzentration, Anlauf – und Sprung: Beim Arschbomben-Wettbewerb sind alle Augen auf die Akteure gerichtet. Besonders genau schauen natürlich die Jurymitglieder hin, die die Sprünge bewerten.

Andrea Maute
  • Beim Balinger Freibadfest zog die 13. Arschbomben-Meisterschaft viele Zuschauer an.
  • Runde eins verlangte eine ästhetische Bombe, in Runde zwei zählte der größte Platscher.
  • Jurymitglieder waren Ute Hirthe, Jörn de Haan und als Special Guest Bürgermeister Ermilio Verrengia.
  • Erich Kästle gewann bei den Erwachsenen vor Luca Frank und Oliver Stremel – mehrfach gab es die Zehn.
  • Bei den Jüngsten siegte Alexander Djuba, gefolgt von Loris Daum und Lasse Daum.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für die ideale Arschbombe (auch Splashdiving genannt) braucht es einen hohen Absprung, eine V-Form in der Luft und das Aufklappen beim Eintauchen, um den perfekten Luftkrater zu erzeugen.“

Soweit zur Theorie. Ob die in einem YouTube-Video erteilten Tipps in der Praxis dann auch umgesetzt werden können, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Schließlich ist so ein Sprung unter Wettkampfbedingungen eine ganz andere Hausnummer.

Warten auf die Höchstnote

Schon während die Teilnehmer die Treppe zum Sprungturm erklimmen, sind unzählige Augenpaare auf sie gerichtet. Noch ein paar wenige Schritte und dann heißt es: volle Konzentration!

Genau so soll es in Runde zwei spritzen!

Genau so soll es in Runde zwei spritzen!

Andrea Maute

Unter den aufmerksamen Blicken der Jury, in der neben Ute Hirthe (TSG Balingen) und Jörn de Haan (Stadthalle Balingen) als „Special Guest“ dieses Mal Bürgermeister Ermilio Verrengia sitzt, gilt es in der ersten Runde einen möglichst ästhetischen Sprung ins Becken zu setzen. Kurzum: eine schöne Bombe.

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In Runde zwei spielt die Kür dann eine untergeordnete Rolle, denn hier zählt nur noch eines: der höchste und breiteste Platscher.

Schütteln sich die Zuschauer am Beckenrand, weil sie von der Wasserfontäne getroffen werden, kann der Springer mit seiner Leistung zufrieden sein.

Das ist die Note, die alle sehen möchten. Jurymitglied Ermilio Verrengia reckt sie schon mal probeweise indie Höhe. Bis sie im Wettbewerb gezogen wurde, sollte allerdings einige Zeit vergehen.

Das ist die Note, die alle sehen möchten. Jurymitglied Ermilio Verrengia reckt sie schon mal probeweise in die Höhe. Bis sie im Wettbewerb gezogen wurde, sollte allerdings einige Zeit vergehen.

Andrea Maute

Flugshows und Wasserfontänen

Den Anfang machen die Teilnehmer, die im Feld bis 14 Jahre an den Start gehen. Und die Wertungsrichter zeigen sich durchaus beeindruckt, welch tolle Sprünge hier schon Siebenjährige präsentieren. Gespannt wandern die Blicke zum Jurypult. Wann wird die erste Zehn gezückt?

Ab und zu kratzt der eine oder die andere zwar schon an der magischen Marke, aber noch bleiben die Einzelwertungen einstellig. Wird sich das bei den Erwachsenen ändern?

In diesem Feld werden nicht nur spektakuläre Flugshows geboten. Ein Teilnehmer wagt sogar den Absprung aus dem Handstand.

Sie sind ein bunter Farbklecks im blauen Becken: Die Meerjungfrauen,die das Schwimmen mit Flosse beim Workshop ausprobieren.

Sie sind ein bunter Farbklecks im blauen Becken: Die Meerjungfrauen, die das Schwimmen mit Flosse beim Workshop ausprobieren.

Andrea Maute

Und dann ist es so weit: Unter dem donnernden Applaus wird die erste Zehn in die Höhe gereckt. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Gleich dreimal die Traumnote heimst bei einem seiner Sprünge Erich Kästle ein, der sich im Stechen am Ende gegen Luca Frank (Platz zwei) und Oliver Stremel (Platz drei) durchsetzen kann.

Das Rennen bei den Jüngsten macht Alexander Djuba, gefolgt von Loris Daum und Lasse Daum.

Bürgermeister Ermilio Verrengia (links) und Detlef Springer (rechts) überreichen die Preise an Oliver Stremel, Erich Kästle und Luca Frank.

Bürgermeister Ermilio Verrengia (links) und Detlef Springer (rechts) überreichen die Preise an Oliver Stremel (Platz 3), Erich Kästle (Platz 1) und Luca Frank (Platz 2).

Andrea Maute

„Das waren galaktisch gute Sprünge“, betonte bei der Preisübergabe Bürgermeister Ermilio Verrengia.

Die Arschbomben-Meisterschaft reihte sich in ein rundum gelungenes Freibadfest ein, das auch in diesem Jahr mit zahlreichen Angeboten aufwartete und rund 1500 Besucher anlockte.