Arbeitsmarkt im Zollernalbkreis
: Arbeitslosigkeit nach den Sommerferien gesunken

Im September waren in der Region Zollernalb 21.218 Arbeitslose gemeldet. Warum ein Rückgang im September üblich ist, erklärt Markus Nill von der Agentur für Arbeit.
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red/ce
Zollernalbkreis
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Arbeitsmarktdaten: Der Schriftzug „Agentur für Arbeit“ ist an einer Säule vor der Agentur für Arbeit zu sehen. (zu dpa: «Zahl der Arbeitslosen sinkt im September leicht»)

Gute Nachrichten kommen von der Agentur für Arbeit.

Sven Hoppe/dpa
  • Arbeitslosigkeit im Bezirk Balingen-Reutlingen sank im September auf 21.218 Personen.
  • Das sind 404 weniger als im August, die Quote fiel um ein Zehntel auf 4,4 Prozent.
  • Gründe laut Agentur: Ausbildungsstart am 1. September und Rückkehr aus Ferien.
  • Unter 25-Jährige: Rückgang um 170 Personen, das entspricht 7,4 Prozent.
  • 989 neue Stellen im September gemeldet – im Bestand sind fast 5.200 Stellen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit in der Region Zollernalb ist laut Pressemitteilung gesunken. 21.218 Menschen waren im September im Bezirk der Agentur für Arbeit Balingen-Reutlingen demnach arbeitslos gemeldet, 404 Personen beziehungsweise 1,9 Prozent weniger als im August. „Die Arbeitslosenquote ist dadurch um ein Zehntel gesunken und liegt jetzt bei 4,4 Prozent“, heißt es.

„Ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen im September ist saisonal üblich. Der Arbeitsmarkt hat sich nach den Sommerferien wieder etwas erholt“, erklärt Markus Nill, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Balingen-Reutlingen, in der Mitteilung.

Nill rechnet mit weiteren Einstellungen

Positiv wirkte sich in den vergangenen vier Wochen die hohe Anzahl an Abgängen in Erwerbstätigkeit und Ausbildung aus. „Der 1. September ist traditionellerweise der Ausbildungsbeginn, und viele Arbeitslose haben nach den Ferien wieder eine Beschäftigung gefunden oder als Schulabgänger ihre erste Ausbildungs- oder Arbeitsstelle angetreten“, so Nill weiter. So erklärt sich auch der überdurchschnittliche Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen um 170 Personen beziehungsweise 7,4 Prozent.

Trotz des bereits erfolgten Starts ins neue Ausbildungsjahr rechnet Nill mit weiteren Einstellungen von Auszubildenden in den nächsten Wochen. „Obwohl das Ausbildungsjahr offiziell schon begonnen hat, sind viele Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen nach wie vor auf der Suche nach Auszubildenden. Eine duale Ausbildung ist ein solider Grundstein für ein erfolgreiches Arbeitsleben, und es bieten sich danach viele verschiedene Wege der Weiterentwicklung.“

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Praktikumswochen werden angeboten

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Die Berufsberaterinnen und -berater der Agentur für Arbeit Balingen-Reutlingen helfen gerne weiter. Gespräche können telefonisch gebührenfrei unter 0800 4 5555 00 vereinbart werden.“

Jugendlichen, die noch unschlüssig sind, welchen Ausbildungsberuf sie ergreifen sollen, empfiehlt die Agentur für Arbeit die Teilnahme an den „Praktikumswochen“. Praktika eignen sich laut Angaben der Behörde gut für eine frühzeitige Berufsorientierung. „Sie lassen sich bequem mithilfe der „Praktikumswochen“ auf www.praktikumswochen-bw.de organisieren.“

Nach dem Motto „Fünf Tage, fünf Berufe, fünf Unternehmen“ können Jugendliche jeden Tag in ein anderes Unternehmen in ihrer Region hineinschnuppern. Die Abwicklung übernimmt die Webseite www.praktikumswoche-bw.de, die ähnlich wie ein Dating-Portal funktioniert.

5200 Stellen weiterhin im Bestand

Die Praktikumswochen finden in Baden-Württemberg vom 12. Oktober bis zum 6. November statt, wobei die Praktikumstage im genannten Aktionszeitraum frei gewählt werden können und nicht unbedingt innerhalb einer Woche oder direkt nacheinander stattfinden müssen.

989 Stellenangebote wurden dem Arbeitgeber-Service im September neu gemeldet. Das sind zwar deutlich weniger als im Vormonat, aber mehr als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn wurden bereits insgesamt 9.717 Stellen gemeldet, im Bestand sind laut Mitteilung weiterhin fast 5.200 Stellen.