Wetterdienst warnt vor Unwetter: Jetzt drohen schwere Gewitter mit Hagel und Starkregen im Kreis Calw

Im Kreis Calw drohen am Mittwochnachmittag schwere Gewitter.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- DWD warnt vor schweren Gewittern im Kreis Calw – Stufe drei von vier.
- Betroffen sind südliche Gebiete von Haiterbach bis Bad Wildbad.
- Warnung gilt zunächst bis 18.30 Uhr, herausgegeben gegen 17.30 Uhr.
- Möglich sind Starkregen bis 40 l/qm, Böen um 100 km/h und Hagel bis 3 cm.
- Empfehlungen: Aufenthalt im Freien meiden, Gewässer und Unterführungen vermeiden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel – das droht derzeit in weiten Teilen des Landkreises Calw. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab gegen 17.30 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung (Stufe drei von vier) für große Teile des Kreisgebiets heraus. Es umfasst den südlichen Teil des Landkreises von Haiterbach, Altensteig und Simmersfeld bis Calw, Oberreichenbach und Bad Wildbad.
„Es treten Gewitter auf“, heißt es dabei in der Unwetterwarnung, die zunächst bis 18.30 Uhr galt und wenig später bis 19 Uhr verlängert wurde. Seit 18.09 Uhr gilt die Unwetterwarnung fast für den gesamten Landkreis, also auch für das Gäu, Schömberg und Bad Liebenzell und wurde wenig später bis 20 Uhr verlängert. Dabei kann es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 Kilometer pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter geben.
Lebensgefahr durch Blitzschlag
Laut DWD besteht große Gefahr durch Blitzschlag (Lebensgefahr!), vereinzelt umstürzende Bäume, herabstürzende Gegenstände, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern, verbreitet Aquaplaning, mögliche Erdrutsche und Hagelschlag.
Der Wetterdienst gibt folgende Handlungsempfehlungen: Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen (zum Beispiel in Gebäuden); Gewässer meiden; Gerüste und frei stehende Objekte wie Leinwände und Bühnen sichern; Zelte und Abdeckungen befestigen, wenn möglich, rechtzeitig abbauen; im Freien auf herabfallende Gegenstände wie große Äste oder Dachziegel achten und gegebenenfalls Schutz suchen; überflutete und gefährdete Abschnitte meiden.
Wichtig sei es zudem, das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen, Behinderungen auf Verkehrswegen einzuplanen und gegebenenfalls vorbeugend Hochwasser-Schutzmaßnahmen zu treffen.
Den Süden Baden-Württembergs trafen die Gewitter bereits deutlich früher: In Villingen-Schwenningen etwa gab es bei einem kurzen, aber heftigen Gewitter schwere Hagelschäden.

