Wahl am 14. Juni in Höfen: Bürgermeister Heiko Stieringer bewirbt sich offiziell um eine zweite Amtszeit

Höfens Bürgermeister Heiko Stieringer stellt sich nochmals zur Wahl.
Heiko Stieringer„Am 28. März 2026 um 0 Uhr habe ich meine Bewerbungsunterlagen für die Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Höfen an der Enz im Rathaus eingeworfen. Hiermit kandidiere ich offiziell für die Wiederwahl um meine zweite Amtszeit bei der Bürgermeisterwahl am 14. Juni 2026.“
Mit diesen Worten beginnt eine Pressemitteilung von Heiko Stieringer, die der amtierende Höfener Bürgermeister am Sonntagnachmittag versandte.
Bereits im Herbst angekündigt
„Nach nun fast acht Jahren im Amt würde ich mich freuen, meine Arbeit für unsere Gemeinde fortzusetzen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat und auch den Vereinen die Zukunft von Höfen nachhaltig zu gestalten“, so der Amtsinhaber.
Überraschend kommt die Ankündigung indes nicht. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte der Rathauschef angekündigt, dass er seinen Hut für eine zweite Amtszeit in den Ring werfen wolle.
Mit der Bewerbung unmittelbar zum Start der Bewerbungsfrist sendet Stieringer jedoch ein deutliches Zeichen.
In der Mitteilung geht der Bürgermeister unter anderem auf Erfolge seiner ersten Amtszeit ein. Trotz enormer Herausforderungen wie Corona, Energie-, Finanz- und Wirtschaftskrise seien wichtige Projekte umgesetzt worden.
Stieringer nennt dabei die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Enzauenhalle, die Sanierung sämtlicher Brücken, den Umbau der Sonnenkreuzung zu einem Kreisverkehr, den Ausbau des Glasfasernetzes, die Sanierung des Rathauses, den Neubau der Grillhütte im Förteltal, die Erneuerung aller Spielplätze, die Umstellung der Liebenzeller Straße auf energiesparende LED-Beleuchtung und Investitionen in die Infrastruktur (aktuell Ringleitung zwischen Freibad und Schönblickweg).
Konkrete Ziele für eine zweite Amtszeit
In Summe seien in den vergangenen acht Jahren rund fünf Millionen Euro Fördergelder bewilligt worden.
Und der Rathauschef hat auch schon konkrete Ziele für eine zweite Amtszeit: Fertigstellung der Pausenhalle, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler erfüllen zu können, die Erweiterung des Kindergartens zur Erfüllung des Rechtsanspruchs, Schaffung neuer Baulandflächen, Überplanung der alten Gemeindehalle und des Hauses des Gastes für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses, Umsetzung eines Bürgerbuskonzeptes, Schaffung eines Konzeptes zur Parkraumgestaltung, Sanierung und Erhalt der Infrastruktur – „all dies unter einer weiterhin gesunden Ausrichtung der Gemeindefinanzen“, so der Amtsinhaber.
Mit 47,38 Prozent der gültigen Stimmen
Seine Motivation: „Ich fühle mich den Menschen in Höfen eng verbunden. Meine Leidenschaft gilt meiner Heimat und dem Dienst am Gemeinwohl. Mit frischen Ideen, der richtigen Portion Pragmatismus und der gesammelten Erfahrung möchte ich Höfen weiterhin als lebenswerte Gemeinde positionieren“, teilt der Rathauschef mit.
Stieringer war im Mai 2018 im zweiten Wahlgang mit 47,38 Prozent der gültigen Stimmen vor Thomas Braune (45,77 Prozent), Carsten Dachner (5,69 Prozent) und Fridi Miller (0,58 Prozent) erstmals zum Bürgermeister von Höfen gewählt worden.
Im ersten Wahlgang hatte dessen Mitbewerber Thomas Braune noch knapp zehn Prozentpunkte Vorsprung gehabt. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 48,05 Prozent.
