Kitas in Bad Herrenalb
: Wohl kein zusätzlicher Platzbedarf

Im Kindergartenjahr 2025/2026 kann in Bad Herrenalb jedem Kind ein Platz angeboten werden. Das Thema Waldkindergarten war im Gemeinderat auch ein Thema.
Von
Markus Kugel
Oberndorf
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Das Kinderhaus Regenbogen

Kugel

Der Bedarfsplanung „Kindertagesstätten 2025/2026“ wurde in der jüngsten Sitzung des Bad Herrenalber Gemeinderats von Hauptamtsleiterin Ilona Störner-Meier und der Gesamtleiterin der Kindertagesstätten, Michaela Härter, vorgestellt. In ihren vier Kindertageseinrichtungen bietet die Stadt unterschiedliche Betreuungsformen an.

Überblick Ziel der Bedarfsplanung ist es, einen Überblick über die aktuelle Betreuungssituation bei der Stadt Bad Herrenalb zu erhalten. Dabei wird aufgezeigt, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Rechtsansprüche der Kinder und ihrer Familien gegeben sind und ob die aktuell zur Verfügung stehenden Plätze und Betreuungsangebote für den Bedarf der Familien ausreichen.

Wie in der Sitzungsvorlage ausgeführt wurde, beträgt die Betreuungsquote in den Kindertagesstätten laut dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg in der Ü 3-Betreuung (drei Jahre bis Schuleintritt) durchschnittlich 95 Prozent und in der U 3-Betreuung (ein bis drei Jahre) bei circa 31 Prozent. Anmerkung hierzu: „Dies entspricht in etwa auch unseren Erfahrungswerten.“ Gemessen an den aktuellen Meldezahlen werde man somit im Kindergartenjahr 2025/2026 jedem Kind einen Platz „in einer unseren Kindertagesstätten anbieten können“.

Die Auswertungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg zeigten, dass die Geburtenzahlen seit 2022 wieder rückläufig sind. Diese Entwicklung solle sich in den nächsten Jahren fortsetzen – „so dass wir auch für die nächsten Jahre voraussichtlich keinen zusätzlichen Platzbedarf in der Kindertagesbetreuung haben werden“.

Unter anderem war in der Sitzungsvorlage zu erfahren: „Das Kinderhaus bietet noch Platz für zwei weitere Krippengruppen oder zwei Kindergartengruppen für jeweils bis zu zehn Kindern. Für diese wurde noch keine Betriebserlaubnis beantragt. Dies lässt Spielraum um auf weitere Bedarfe zu reagieren.“

Waldkindergarten Eine weitere Säule der Bedarfsermittlung sei die Nachfrage nach verschiedenen konzeptionellen Angeboten. Durch eine Elterninitiative sei die Errichtung eines Waldkindergartens nachgefragt und mittlerweile durch den Arbeitskreis Kindertagesstätten und die Verwaltung geprüft worden. Nach derzeitigem Stand würde die Errichtung eines Waldkindergartens frühestens im Kindergartenjahr 2026/2027 möglich sein, „somit wurde dies in der Planung für das nächste Kindergartenjahr 2025/2026 nicht berücksichtigt“.

Eine ausführliche Beratung über die mögliche Erstellung eines Waldkindergartens werde in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen folgen.

Wie zu erfahren war, würde sich hier Bernbach eher eignen als Rotensol.

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