In Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler: Zwei Männer werden Opfer von sexueller Erpressung im Internet

Es beginnt mit einem vermeintlichen Online-Flirt und endet mit Geldforderungen: Sextortion wird diese Form der Erpressung genannt. Zwei Männer aus der Region sind am Wochenende Opfer davon geworden. (Symbolfoto)
Marcus Brandt/dpa- Zwei Männer aus Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler wurden am Wochenende erpresst.
- Unbekannte Täter starteten einen Flirt über ein soziales Netzwerk – später per Messenger.
- Die Täter schickten Nacktbilder und forderten im Gegenzug intime Fotos der Männer.
- Nach Erhalt der Aufnahmen drohten sie mit Veröffentlichung und forderten Geld.
- Die Opfer zahlten per Bezahlcodes im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich; Polizei ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu zwei Fällen von sexueller Erpressung im Internet, auch Sextortion genannt, ist es am Wochenende in Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler gekommen.
Laut Polizei haben die bislang unbekannten Täter über ein soziales Netzwerk Kontakt zu den zwei jungen Männern aufgenommen. Später sei der Flirt auf einem Messaging-Dienst weitergegangen.
Die Täter übersandten den Männern wohl zunächst Nacktbilder einer vermeintlichen Frau und forderten diese im Gegenzug auf, ebenfalls intime Fotos von sich zu übermitteln.
Als die Täter intime Fotos der Männer erhalten hatten, drohten sie ihnen, die Aufnahmen an ihre Kontakte zu versenden. Um das zu verhindern, verschickten die eingeschüchterten Opfer Bezahlcodes in einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Eurobereich an die Betrüger.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang
eindringlich vor der Betrugsmasche.
Polizei rät zur Vorsicht
Die Polizei rät, niemals intime Fotos oder Videos an Personen zu senden, die einem nur flüchtig oder ausschließlich aus dem Internet bekannt sind.
Zudem solle nicht auf Geldforderungen eingegangen werden. Nach einer Zahlung brechen die Erpresser den Kontakt laut Polizei meist nicht ab, sondern fordern immer mehr Geld.
Wer sexuelle Erpressung im Internet erlebt hat, sollte den Chatverlauf sowie die Profile der Täter durch Screenshots sichern und umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten.