Zitterhof bei Albstadt-Pfeffingen: Mehrere Leitpfosten aus dem Boden gerissen

Da gehören sie nicht hin: Zwei Leitpfosten lagen am Sonntagmorgen auf dem Holzschild des Zitterhofs bei Pfeffingen.
Andreas RothEine unschöne Entdeckung hat Zitterhof-Besitzer Andreas Roth am frühen Sonntagmorgen gemacht: Auf der Strecke Richtung Pfeffingen wurden mehrere Leitpfosten aus dem Boden gerissen.
Roth zufolge muss sich das Ganze zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen zugetragen haben. „Gegen 23 Uhr waren wir noch wach und gegen 6 Uhr haben wir die Arbeit aufgenommen.“
Mehrere Leitpfosten bei Pfeffingen standen Kopf oder fehlten ganz
Zusammen mit seiner Frau sei er die Strecke in Richtung des ehemaligen Steinbruchs entlang gefahren – und über etwa einen Kilometer Länge sind ihnen dann die Leitpfosten aufgefallen.

Manche Leitpfosten standen auf dem Kopf, andere lagen abseits in den Wiesen und im Straßengraben.
Foto: Andreas RothEin Teil von ihnen stand auf dem Kopf, so dass die Reflektoren zum Boden hin zeigten; andere wiederum fehlten ganz – sie wurden in die nahe gelegenen Wiesen, Acker oder Straßengräben geworfen. Und zwei Leitpfosten gar fanden sich auf dem Holzschild des Zitterhofs. Auf der Straße hingegen hätten keine gelegen.
Roth: „Sowas ist gefährlich, die Leitpfosten stehen ja nicht umsonst da“
Nicht nur Andreas Roth ist dieser Anblick aufgefallen: Auch Kunden seines Hofladens hätten ihm selbiges geschildert, manche hätten den Vorfall – wie er selbst – der Polizei gemeldet. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Reutlingen konnte auf Nachfrage am frühen Sonntagnachmittag noch keine Angaben zum Sachverhalt machen.
Inzwischen scheinen die Leitpfosten wieder aufgeräumt worden zu sein – zumindest hat Roth am Sonntagnachmittag jene in der Nähe seines Hofladens oder die auf dem Holzschild nicht mehr gesehen.
Ob es aber die Straßenmeisterei oder die Polizei gewesen ist, könne er nicht sagen. Für ihn ist das aber ein klarer Fall von Vandalismus. Außerdem: „Sowas ist gefährlich, die Leitpfosten stehen ja nicht umsonst da.“