Tote Tiere in Ostrach
: Gülle in Fluss löst Fischsterben aus

Tierexkremente landen in einem Fluss im Landkreis Sigmaringen. Viele Fische überleben den Zufluss der Gülle nicht.
Von
dpa
Ostrach
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Ackerdüngung mit Gülle: ARCHIV - 26.04.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Lützow: Ein Traktor zieht einen Tankwagen über ein Feld und verteilt Gülle im Boden. (zu dpa: «EU-Kommission: Milliarden-Kosten durch Stickstoffbelastung») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Laut ersten Erkenntnisse hatte das Güllefass einen technischen Defekt. (Symbolfoto).

Jens Büttner/dpa
  • In Ostrach gelangten Tierexkremente in die Ostrach – viele Fische starben.
  • Der Fluss war auf fünf Kilometern verunreinigt, bemerkt wurde es am Montagnachmittag.
  • Laut „Wochenblatt“ wurden bis Montagabend über 200 Kilogramm tote Fische geborgen.
  • Polizei vermutet einen technischen Defekt an einem Güllefass, Ermittlungen dauern an.
  • Feuerwehr bereitete das Wasser auf, der Fischereiverein holte die Tiere aus dem Fluss.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wegen Gülle in einem Fluss im Landkreis Sigmaringen sind zahlreiche Fische gestorben. Der Fluss Ostrach wurde nach Angaben der Polizei auf einer Strecke von fünf Kilometern verunreinigt.

Aufgefallen sei die Verunreinigung in Ostrach am Montagnachmittag. Nach einem Bericht des „Wochenblatts“ wurden bis zum Montagabend mehr als 200 Kilogramm tote Fische aus dem Fluss geholt. Es soll sich demnach um mehrere Hundert Fische handeln.

Die Polizei kann nach eigenen Angaben nichts zur betroffenen Menge der Fische sagen. Sie sieht demnach aktuell einen technischen Defekt an einem Güllefass als Auslöser.

„Wir gehen im Moment davon aus, dass es keine absichtliche Verunreinigung des Gewässers ist“, sagte die Polizeisprecherin. Die Ermittlungen dauerten allerdings noch an.

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Die Feuerwehr sorgte demnach für eine Aufbereitung des Wassers. Der zuständige Fischereiverein habe die Fische aus dem Wasser geholt, sagte die Polizeisprecherin.