Theater in Albstadt: Laienspielbühne feiert gelungene Premiere

Gelungener Start in die Theatersaison: Das Stück „Florian zur Ehr“ der Laienspielbühne Heilig-Kreuz begeistert das Publikum.
Justin Stannage- Die Laienspielbühne Heilig-Kreuz startete mit „Florian zur Ehr“ erfolgreich in die Saison 2026/27.
- Die Komödie unterhält und greift die Debatte um Zukunft und Zusammenlegung von Feuerwehren auf.
- Ensemble überzeugte mit Spielfreude; Regie von Markus Beisel sorgte für Tempo und stimmige Szenen.
- Tournee: 7. und 8. November in Straßberg und Lautlingen – weitere Termine bis 28. November.
- Abschluss der Saison: 16. Januar 2027 in Margrethausen. Eintritt neun Euro, Kinder frei.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Mit den ersten beiden Aufführungen ihres Stücks „Florian zur Ehr“ von Katharina Daffner hat die Laienspielbühne Heilig-Kreuz Albstadt-Ebingen am vergangenen Wochenende im Gemeindesaal der Heilig-Kreuz-Kirche ihr Publikum begeistert.
Immer wieder wurden die Szenen von herzhaftem Gelächter, zustimmendem Schmunzeln und tosendem Applaus begleitet. Besonders schön: Die Komödie sorgt nicht nur für beste Unterhaltung, sondern greift mit der Frage nach der Zukunft und Zusammenlegung von Feuerwehren auch ein Thema auf, das angesichts der aktuellen kommunalpolitischen Diskussionen rund um die Feuerwehrlandschaft in Albstadt durchaus vertraut erscheint.
Ein Ensemble, das einfach Spaß macht
Ein wesentlicher Anteil am Erfolg gebührt den Schauspielern des Ensembles. Von den erfahrenen „alten Hasen“ bis zu den neuen Gesichtern auf der Bühne überzeugten alle Darsteller mit Spielfreude und viel Gespür für ihre Figuren. Da ist etwa der alte Nepomuk, gespielt von Markus Beisel, der mit seinen guten Ratschlägen stets zur Stelle ist – ob diese nun gefragt sind oder nicht. Als Feuerwehrkommandant Maximilian Marsch gibt Marcel Mehrle den engagierten Mann, der bei der Ausbildung der neuen Feuerwehrleute mit vollem Einsatz bei der Sache ist. Sein Kollege Thomas, dargestellt von Artem Waluch, hat dagegen gelegentlich andere Dinge im Kopf. Seine Schwester Theresa, gespielt von Alice Adams, macht sich derweil ihre ganz eigenen Gedanken über das Liebesleben ihres Bruders.
Silke Vleeming bringt als Rosa ordentlich Schwung ins Geschehen, während Zoe Fiedler als Verena beweist, dass man sich auch von hartnäckigen Widerständen nicht aufhalten lassen muss. Uschi Kowalski sorgt als Hedwig für reichlich Zündstoff, und Martina Conzelmann hat als Bürgermeisterin Franziska alle Hände voll zu tun. Unterstützung erhält sie von Landrat Emmerich Klick, gespielt von Marcel Vleeming, der sich nicht nur mit kommunalen Angelegenheiten beschäftigt.
Souveräne Regie
Auch Justin Stannage als Heiliger Florian bringt seine ganz eigene Note ins Spiel. Mit Bibelzitaten und weisen Worten regt er die Dorfbewohner zum Nachdenken an – wobei auch ein Heiliger offenbar nicht gänzlich frei von schwäbischen Versuchungen ist. Was es mit den berühmten Florianszipfeln und einem guten schwäbischen Bier auf sich hat, erfahren die Zuschauer am besten selbst. Bei all den Verwicklungen darf natürlich auch der Blick hinter die Kulissen nicht fehlen: Souffleuse Simone Beisel stand während der Aufführungen zuverlässig in Bereitschaft.
Dass aus den vielen Figuren, Pointen und Verwicklungen ein stimmiges und temporeiches Bühnengeschehen wurde, ist nicht zuletzt der Regiearbeit von Markus Beisel zu verdanken. Die Szenen griffen ineinander, die komischen Momente konnten ihre Wirkung entfalten und das Publikum wurde bis zum Schluss bestens unterhalten.
Tournee geht weiter
Weiter geht die Tournee am Samstag, 7. November, ab 20 Uhr im Gasthaus Sonne in Straßberg. Am Sonntag, 8. November, ab 17 Uhr gastiert die Laienspielbühne in der Festhalle Lautlingen. Es folgen die Aufführung am Samstag, 14. November, ab 20 Uhr in der Festhalle Meßstetten, die beiden Abende am 20. und 21. November jeweils um 20 Uhr im Gemeindesaal St. Hedwig in Ebingen sowie die Vorstellungen am 27. und 28. November jeweils um 20 Uhr in der Festhalle Truchtelfingen. Den Abschluss der Saison bildet der Theaterabend am Samstag, 16. Januar 2027, um 20 Uhr in der Festhalle Margrethausen.
Der Eintritt beträgt neun Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Der Reinerlös der Aufführungen kommt kirchlich-sozialen Einrichtungen zugute.
