Spatenstich für Projekt
: Baustart für Neubaugebiet in Hartheim

Es kann losgehen auf der K7149 zwischen Hartheim und Heidenstadt. Das ist geplant.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der Spatenstich in Hartheim rund um den neuen Linksabbieger ist geglückt.

Stadt Messstetten/Volker Bitzer

Einen symbolischen Spatenstich gab es jüngst in Meßstetten-Hartheim gleich mit doppelter Bedeutung: Zum einen lässt das Landratsamt die Fahrbahn der Kreisstraße 7149 zwischen Heidenstadt und Hartheim erneuern; zum anderen ist es quasi der eigentliche Baustart für die Erschließung des neuen Hartheimer Baugebietes Grund/Hülbenwiesen. Von den kalkulierten Gesamtkosten für die Straßensanierung in Höhe von 770.000 Euro trägt Meßstetten anteilig 170.000 Euro.

Zur Substanzerhaltung und Verbesserung der Verkehrssicherheit lässt die Kreisbehörde die Fahrbahn der Kreisstraße 7149, die Heidenstadt mit Hartheim verbindet, erneuern. Weiter heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Landratsamt und Stadtverwaltung: „Der rund drei Kilometer lange Baustellenabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung ‚Am Bühl‘ in Heidenstadt bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße 7148 vor dem Ortseingang Hartheim.“ Neben der Fahrbahnerneuerung wird nach dem Ortsausgang Hartheim ein Linksabbieger im Bereich der Kreisstraße 7149 zur Erschließung des neuen Baugebietes „Grund/Hülbenwiesen“ gebaut.

Begleitend dazu werden im Bereich des Neubaugebiets Kanalarbeiten durchgeführt sowie in der Ortsdurchfahrt Heidenstadt Leerrohre verlegt. Zwar rücken – aufgrund von naturschutzrechtlichen Vorschriften – die Bagger planmäßig im Hartheimer Südwesten erst im Oktober an, aber weil das Landratsamt ohnehin die Kreisstraße 7149 erneuern lässt und dabei auch gleich der „Hartheimer“ Linksabbieger realisiert wird, wurden diese beiden Baumaßnahmen nun zusammengeführt. Der Linksabbieger von der Kreisstraße 7149, die auf Hartheimer Gemarkung noch Unterdorfstraße heißt, dient dazu, das neue Baugebiet Grund/Hülbenwiesen, auf dem gegenwärtig 64 Bauplätze geplant sind, mit einer weiteren Zufahrt zu erschließen.

Kostenvolumen liegt bei fast sechs Millionen Euro

Von einer „Herausforderung, die ihresgleichen sucht“ sprach Bürgermeister Frank Schroft beim Vororttermin auf der Wiese neben der K7149. Zwischenzeitlich sei das Projekt „Grund/Hülbenwiesen“ kurz vor dem Scheitern gewesen. Das nachdem, so Schroft wörtlich, verheerende Rückmeldungen auf die erste Planung eingegangen waren.

Dass es für „Grund/Hülbenwiesen“ nun überhaupt einen Spatenstich gab, das verdankt Meßstetten nicht zuletzt dem hinzugezogenen Projektsteuerer Rainer Mänder. Für den umfassenden Prozess mit Planungen, Anhörungen, Beteiligungen, dem Klären juristischer Fragen und den Abstimmungen mit Behörden agierte der ehemalige, langjährige Albstädter Baubürgermeister als ausgesprochener Experte. Nur Dank dessen angeregter kompletten Neuausrichtung von „Grund/Hülbenwiesen“ kam neuer Schub und letzten Endes auch der Spatenstich zustande. Die mit einem Kostenvolumen von fast sechs Millionen Euro größte Meßstetter Tiefbaumaßnahme der zurückliegenden Jahre und die Erschließung des letzten Hartheimer Baugebietes ist damit eingeleitet.

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