Schäferfest Albstadt
: Tiere, Handwerk und jede Menge Begegnungen

Das 21. Albstädter Schäferfest auf dem Raichberg war abermals ein Besuchermagnet und zeigte sich mit zahlreichen interessanten Angeboten von seiner besten Seite.
Von
Carmen Kreiß
Albstadt
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Großer Andrang herrschte auch beim diesjährigen Schäferfest auf dem Raichberg.

Großer Andrang herrschte auch beim diesjährigen Schäferfest auf dem Raichberg.

Carmen Kreiß
  • Auf dem Raichberg lockte das 21. Albstädter Schäferfest am Wochenende viele Besucher an.
  • Im Fokus standen Schafe, Natur, traditionelles Handwerk und regionale Angebote.
  • Stände von Vereinen und Anbietern zeigten u. a. Imkerei, Forst, Traktoren und altes Handwerk.
  • Kinderangebote reichten von Eselstreicheln bis zur Müll-Aktion des Fischereivereins Forelle.
  • Trotz großer Resonanz blieb die Atmosphäre familiär – viele Gäste wollen wiederkommen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Strahlender Sonnenschein, ein volles Festzelt und zahlreiche Besucher: Das 21. Albstädter Schäferfest hat am Wochenende wieder viele Menschen auf den Raichberg bei Onstmettingen gelockt. Zwei Tage lang drehte sich rund um die Fuchsfarm vieles um Schafe, Natur, traditionelles Handwerk und regionale Angebote – vor allem aber auch um Begegnungen.

Auf dem weitläufigen Gelände gab es an beiden Tagen viel zu entdecken. Händler, Vereine und Organisationen präsentierten sich mit ihren Ständen. Leder- und Haushaltswaren gehörten ebenso zum Angebot wie regionale Erzeugnisse, Selbstgemachtes, Produkte von Brennereien und heimischer Apfelsaft. Auch Kirchen und zahlreiche Vereine waren vertreten.

Natur, Landwirtschaft und Handwerk

Natur und Landwirtschaft nahmen dabei viel Raum ein. Die Alb-Guides informierten über die Besonderheiten der Zollernalb, die Jägervereinigung Zollernalbkreis war mit ihrem „Lernort Natur“ vertreten. Auch der Bezirksimkerverein Albstadt, der Forstbetrieb Albstadt und die Solidarische Landwirtschaft gaben Einblicke in ihre Arbeit. Technikfreunde konnten bei den Traktorfreunden Eyachtal historische Schlepper bestaunen.

Wer sich für altes Handwerk interessierte, konnte unter anderem die Köhlerei besichtigen oder bei der Seilmacherei vorbeischauen. Natürlich durften auch die Tiere nicht fehlen. Neben den Schafen waren die Alpakas von Heuberg Alpaka aus Meßstetten zu Gast. Esel konnten gestreichelt werden und sorgten besonders bei den jüngeren Besuchern für Begeisterung. Überhaupt gab es für Kinder viel zu erleben. Eine besondere Aktion hatte der Fischereiverein Forelle vorbereitet.

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Vereinsmitglieder hatten zuvor die Schmiecha gereinigt und dabei zahlreiche kleine Gegenstände und Abfälle aus dem Gewässer geholt. Beim Schäferfest konnten Kinder die Fundstücke aus Plastik auf einer großen, einem See nachempfundenen Unterlage befestigen. So wurde ganz anschaulich sichtbar, was Menschen achtlos in Gewässer und Natur werfen – und dort eigentlich nichts zu suchen hat. Zu den traditionellen Programmpunkten gehörte auch der Hammellauf. Hier konnten die Besucher nicht nur zuschauen, sondern selbst mitlaufen und etwas gewinnen.

Unterhaltung und Geselligkeit

Musik sorgte an beiden Tagen für Unterhaltung. Im gut gefüllten Festzelt wurde zusammengesessen, gegessen, Kaffee getrunken und Kuchen genossen. Auch an den verschiedenen Essensständen herrschte reger Betrieb. Doch das Schäferfest lebte nicht allein von seinem umfangreichen Angebot. Mindestens genauso wichtig war das Miteinander. Überall wurde geredet und gelacht, Bekannte blieben auf einen Plausch stehen und Familien schlenderten über das Gelände. Gerade am sonnigen Sonntag herrschte eine gelöste, beinahe familiäre Atmosphäre. Kaum jemand kam weit, ohne unterwegs auf das eine oder andere bekannte Gesicht zu treffen.

Ob Tiere oder Traktoren - die Kinder hatten ihren Spaß beim Schäferfest in Albstadt.

Ob Tiere oder Traktoren - die Kinder hatten ihren Spaß beim Schäferfest in Albstadt.

Carmen Kreiß

Dass Besucher gerne wiederkommen, bemerkten auch die Aussteller. Karin und Bernd Zahner von AlbSecco aus Oberdigisheim waren in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Schäferfest dabei. Besonders gefreut habe sie, dass Besucher vom vergangenen Jahr ganz gezielt wieder an ihren Stand kamen. „Die wussten teilweise schon ganz genau, was sie wollten“, erzählen die beiden. Für sie sei das Schäferfest eine tolle Veranstaltung. Besonders begeistert seien sie davon, wie interessiert die Besucher an ihren Produkten und den Angeboten der Aussteller sind.

Familiärer Charakter des Festes

Trotz der vielen Besucher hat sich das Schäferfest seinen familiären Charakter bewahrt. Vereine, regionale Anbieter, Naturschutz, Landwirtschaft, Tiere und traditionelles Handwerk kommen hier zusammen – eingebettet in die besondere Landschaft der Albhochfläche rund um den Raichberg. Vielleicht ist es genau diese Mischung, die den Reiz des Schäferfestes ausmacht: Man kommt wegen der Tiere, des Handwerks oder des Programms – und bleibt ein bisschen länger, weil man jemanden trifft, ins Gespräch kommt oder noch auf einen Kaffee oder ein Bierchen im Festzelt sitzen bleibt.

Nach 21 Ausgaben wirkt das Schäferfest dabei weniger wie eine große Veranstaltung als vielmehr wie ein Treffen auf der Alb, zu dem irgendwie alle dazugehören. Und wenn am Sonntagabend die letzten Besucher den Raichberg verlassen, dürfte für viele schon feststehen: Im nächsten Jahr sieht man sich wieder.