Ortsrundgang in Heinstetten
: Auf der Wunschliste stehen Baumgräber

Der Heinstetter Ortschaftsrat hat beim Ortsbegang mit der Stadtverwaltung Wünsche zur Friedhofsgestaltung geäußert: einen weiteren Urnenturm mit zehn Kammern.
Von
(red/pm)
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Unter dieser Linde, auf dem Friedhof direkt neben der Kirche St. Agatha, möchten die Heinstetter die neuzugelassene Bestattungsform Baumgräber verwirklichen.

Stadt Meßstetten/Volker Bitzer

Die Ortsbegänge in den Meßstetter Stadtteilen und in der Kernstadt stehen traditionell vor der Sommerpause des Gemeinderats im Kalender. Bürgermeister Frank Schroft und Vertreter der Stadtverwaltung sind mit dabei und stehen den Ortschaftsräten Rede und Antwort.

In Heinstetten bestand der größte Gesprächsbedarf auf dem Friedhof. Dort sollen Baum-Grabstätten geschaffen werden. Außerdem wünschen sich die Heinstetter einen weiteren Urnenturm. Auf den Meßstetter Friedhöfen sind künftig Grabstätten in Form von Urnenbaumreihengräbern und Urnenbaumwahlgräbern erlaubt. Das hatte der Gemeinderat in der Sitzung Anfang Juli im Rahmen der Änderung der Friedhofssatzung beschlossen. Das erste dieser Grabfelder wird auf dem Friedhof in der Kernstadt realisiert, sämtliche Stadtteile haben jedoch ebenfalls die Möglichkeit, diese neue Bestattungsform zu erlauben. Das liege im Ermessen der jeweiligen Ortschaftsräte, betonte der Bürgermeister.

Heinstetten möchte auf alle Fälle mit dabei sein, wie Ortsvorsteher Jürgen Marienfeld beim Ortsbegang erklärte. Dafür vorgesehen ist laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Meßstetten die große Linde, die auf dem Friedhof die Heinstetter Kirche St. Agatha flankiert. Unter ihr sollen in einem ersten Schritt ein Dutzend Baumgräber angeboten werden.

Einige Themen auf dem kleinen Dienstweg geregelt

Noch ein „Friedhofs“-Thema hatte der Ortschaftsrat beim Ortsbegang auf der Wunschliste: Ein weiterer Urnenturm mit zehn Kammern. Diesen möchte das Ortschafts-Gremium bei der nächsten Haushaltsberatung anmelden. Er soll das bisherige, sehr gut genutzte Ensemble an Urnenstelen auf dem Heinstetter Friedhof ergänzen.

Die Linde an der Heinstetter Kreuzung Hofenstraße/Meßstetterstraße ist ein alter und stattlicher Baum. Wie lange er noch an dieser Stelle steht, wird sich zeigen. Denn im Rahmen einer allgemeinen Innenortumgestaltung, die dem Ortschaftsrat Heinstetten vorschwebt, könnte er weichen müssen. Das Ortsgremium ist angehalten, der Stadtverwaltung konkrete Ideen vorzulegen.

Einige weitere Themen, die in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wie gewohnt auf dem kleinen Dienstweg geregelt werden können – etwa der Festplatz, der von Baufirmen als Lagerplatz genutzt wurde – kamen im Anschluss an die Runde durch den Ort im Rathaus zur Sprache.

ZAK News
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Zollernalbkreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.