Ortsbegang im Meßstetter Stadtteil
: Projekte in Unterdigisheim sind am Laufen

Bauplätze, die marode Heimbergstraße und eine Fußgängerampel waren Themen beim Ortsbegang in Unterdigisheim. Ein Überblick.
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(red/pm)
Oberndorf
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Eine Stadtverwaltungs-Delegation war Gast beim Rundgang in Meßstetter Stadtteil Unterdigisheim.

Stadt Meßstetten/Volker Bitzer

Kürzlich waren Bürgermeister Frank Schroft und weitere Vertreter der Stadtverwaltung zu Gast beim Ortsbegang in Unterdigisheim. Dabei zeigte sich: Die meisten Projekte sind am Laufen, zumindest jene Projekte, bei denen die Stadtverwaltung Herr des Verfahrens ist. Darüber berichtet die Stadt Meßstetten in einer Pressemitteilung.

Bestes Beispiel seien die drei Bauplätze im Baugebiet „Oberdigisheimer Straße“. Dieses Areal, auf dem einst noch die Textilfirma Blickle stand, beschäftigte den Ortschaftsrat in den zurückliegenden Jahren. Mittlerweile habe die Stadtverwaltung das Gelände mit einer Zufahrtsstraße erschlossen und randseitig Parkplätze anlegen lassen; die drei angrenzenden Bauplätze stünden zum Verkauf. Erst in der jüngsten Meßstetter Gemeinderatssitzung Anfang Juli habe das Gremium die Verkaufsbedingungen dafür einstimmig beschlossen.

Ein Thema, das die Unterdigisheimer seit längerem beschäftigt und das auch von der Stadtverwaltung unterstützt wird, sei die vom Ortschaftsrat geforderte Fußgängerampel in der Appentalstraße. Etwa 50 Meter vom Rathaus entfernt in Richtung Bäratal soll diese platziert werden. In dieser langgezogenen Kurve kommen Autos oft recht zügig, um nicht zu sagen zu schnell, ums Eck; außerdem sind sie spät erkennbar. Gerade für Kinder ist deshalb das Überqueren der Straße an dieser Stelle besonders gefährlich, jedoch ist es für sie der nächste Weg zur Bushaltestelle oder zum Kindergarten. Das Projekt solle demnächst durch die Straßenmeisterei des Landkreises umgesetzt werden.

Heimbergstraße in nicht mehr bestem Zustand

Ein Schmerz, der die Unterdigisheimer plagt und ebenfalls zusammen mit der Kreisbehörde in Angriff genommen werden müsste, betrifft die sogenannten Gewässerrandstreifen des Burtelbaches. Dort müssen Anwohner auf direkt angrenzenden Grundstücken einen vorgeschriebenen Mindestabstand für Lagerplätze einhalten. Dieser sei aktuell nicht an allen Stellen gegeben.

Ein weiteres Thema: Die Heimbergstraße in Unterdigisheim, die – für Meßstetter Verhältnisse – nicht mehr im besten Zustand ist. Der ein oder andere Rohrbruch in den zurückliegenden Jahren wurde behoben, ebenso reparierte der Bauhof winterbedingte Rissbildungen in der Fahrbahnoberfläche. Nun wünschen sich die Ortschaftsräte aber eine General-Sanierung. Stadtbaumeister Claus Fecker klärte auf, dass es für die gesamte Stadt bereits seit gut acht Jahren einen Straßenzustandskatalog gibt, in dem sämtliche Straßen gemäß der Qualität ihrer Fahrbahnoberfläche und des Kanalzustandes gelistet sind. Nach Dringlichkeit einer Sanierung wird diese Liste abgearbeitet. Bürgermeister Schroft sagte zu, die Heimbergstraße hinsichtlich ihrer Priorisierung prüfen zu lassen.

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