Neues Museum in Tieringen
: Firma Interstuhl lädt ein in die „Schmiede der Visionen“

Pünktlich zum Jubiläum „750 Jahre Tieringen“ eröffnet Büromöbelhersteller „Interstuhl“ sein neues Museum – und geht mit dem Namen zu den Wurzel: „Schmiede der Visionen“.
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(red/pm)
Oberndorf
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Von der kleinen Schmiede bis hin zu einem global agierenden Hersteller war es ein weiter Weg, geprägt von Innovationskraft, Pioniergeist und unternehmerischem Geschick.

Archiv Interstuhl

Die Schmiede der Visionen, das neue Museum der Interstuhl Group, wird in feierlichem Rahmen am Tieringer Dorffest, Samstag, 12. Juli, eröffnet.

Dass die Interstuhl Group, global agierenden Hersteller für Sitz- und Kommunikationslösungen, als kleine Schmiede angefangen hat, wissen viele gar nicht: Grund genug, die spannende Zeitreise durch die Geschichte des Unternehmens für Besucher erlebbar zu machen, in einem Museum.

Mit der Schmiede der Visionen will Interstuhl einen „besonderen Ort des Erinnerns und Erlebens“ schaffen. Das Museum steht genau dort, wo alles begann: Im Wohnhaus und der Dorfschmiede von Wilhelm Link in der Neuen Straße wurde vor über 60 Jahren der Grundstein für die heutige Interstuhl Group gelegt.

Die Menschen sind noch wichtiger als die Technik

Die Räume im Museum sind chronologisch gegliedert. Dort stehen nicht nur die technischen Entwicklungen im Fokus, sondern vor allem die daran beteiligten Menschen. Die Führung lebt von Originalstücken, Dokumenten und liebevoll inszenierten Szenen – aber vor allem von den Geschichten, die dahinterstehen.

Der inzwischen verstorbene frühere Interstuhl-Chef Werner Link – links: seine Schwester Lenore – wusste noch selbst, wie man schmiedet.

Foto: Interstuhl

Besucher erhalten Einblicke in die Vergangenheit der ursprünglichen Schmiede und des kargen Lebens auf der schwäbischen Alb in den 1900er- bis 1950er-Jahren und erfahren, wie 1961 der Grundstein der heutigen Interstuhl Group mit dem ersten Arbeitsstuhl, der Bi-Regulette gelegt wurde.

Ergonomie wird plötzlich richtig wichtig

In den Räumen werden die Epochen der Firmengeschichte in authentisch gestalteten Büros der 1960er-, 70er-, 80er-, 90er- und 2000er-Jahre bis heute erläutert. Vom Anbau des Wohnhauses zum Bau der ersten Hallen und anschließenden Expansion erleben Besucher die Firmengeschichte hautnah.

Während in den 70er- und 80er-Jahren Ergonomie und Arbeitssicherheit ein wichtiges Thema war, stand in den 90er-Jahren die Internationalisierung und das Umweltbewusstsein im Vordergrund.

Schmiede des Erfolgs: Der „Silver“, einer der berühmtesten Stühle der Firma Interstuhl, war schon Teil der Kulisse eines James-Bond-Films, im Büro von Geheimdienstchefin „M“.

Foto: Interstuhl

Mit dem neuen Jahrtausend setzte sich die Erfolgsgeschichte fort: Das Unternehmen arbeitete mit internationalen Designern und wurde vielfach ausgezeichnet. Interstuhl gilt als Vorreiter in der Branche für neue Ideen und Techniken - die Visionen werden mit viel Leidenschaft und Innovationskraft in die Welt getragen.

Bei Spielern ein Renner

Heute ist die Interstuhl Group ein global agierendes Unternehmen mit drei Fokus-Marken: „Interstuhl“, Spezialist für Sitz- und Kommunikationsmöbel, „Bimos“ – Spezialist für Industrie- und Laborstühle, und „Backforce“, Experte im Gaming-Segment.

Ein Besuch in der Schmiede der Visionen bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung eines der wichtigsten regionalen Unternehmen: Von der kleinen Schmiede bis zum global agierenden Hersteller war es ein weiter Weg, geprägt von Innovationskraft, Pioniergeist und unternehmerischem Geschick.

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