Mehr als 100 Gramm Kokain gefunden: Drei Männer in Albstadt unter Verdacht

Drei Männern aus Albstadt wird die unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Die Ermittlungen halten an.
New Africa – stock.adobe.comDem Trio wird zur Last gelegt, am illegalen Versand von Drogen aus Polen nach Deutschland beteiligt gewesen zu sein. Der 31-Jährige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Die drei in Albstadt wohnhaften Männer mit polnischer Staatsangehörigkeit waren im Zuge von Ermittlungen in der Betäubungsmittelszene ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten, wie die Staatsanwaltschaft Hechingen in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
So wurde bekannt, dass der 57-Jährige im August 2024 ein Paket mit Drogen an den mutmaßlichen 23-jährigen Mittelsmann verschickt haben soll. Anschließend soll das Rauschgift vom 31-Jährigen zum weiteren Handel übernommen worden sein.
Auf Grundlage eines von der Staatsanwaltschaft Hechingen erwirkten richterlichen Beschlusses wurde in der Folge ein aus Polen stammendes Paket vor der Zustellung an den 23-Jährigen beschlagnahmt. Im Paket stießen die Ermittler sodann auf rund 100 Gramm Kokain. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen am Mittwoch, 18. September, fanden und beschlagnahmten die Beamten beim 31-Jährigen sowie beim 57-Jährigen unter anderem insgesamt mehrere hundert Gramm Amphetamin und Marihuana sowie einige Gramm Kokain.
31-Jähriger dem Haftrichter vorgeführt
Gegen den 31-Jährigen, bei dem es sich um den Drahtzieher des Trios handeln soll, hatte die Staatsanwaltschaft Hechingen bereits einen richterlichen Haftbefehl erwirkt, der in der Folge vollstreckt wurde. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und noch am selben Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht Hechingen vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug, worauf der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Ermittlungen dauern an
Seine beiden mutmaßlichen Komplizen befinden sich auf freiem Fuß. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zu den Absatzwegen der Betäubungsmittel dauern an.