Klingende Bergweihnacht
: Stefan Mross und Co. begeistern in Straßberg

In der Reihe „Klingende Bergweihnacht“ hat ein Starensemble um Stefan Mross, Alexandra Hofmann und Lokalmatador Frank Cordes Station in Straßberg gemacht.
Von
Dieter Dürrschnabel
Oberndorf
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Stefan Mross und seine Partnerin Eva Luginger haben bei der „Klingenden Bergweihnacht“ in Straßberg auch im Duett gesungen.

Dürrschnabel

Eine perfekte Einstimmung auf das Weihnachtsfest bot die Klingende Bergweihnacht am Sonntagabend in der Schmeienhalle. Entertainer, Moderator und Musiker Stefan Mross machte mit seinen Freunden und Kollegen Halt in Straßberg.

Es sollte ein toller Abend werden, versprach Mross zu Beginn – und er hielt Wort. Mit Alexandra Hofmann, Frank Cordes, Die Trenkwalder, Simon Wild und Eva Luginger hatte Mross schließlich eine perfekte „Mannschaft“ zusammen.

Die Trenkwalder, eine Kultband aus Tirol, heizte direkt zum Auftakt mit ihren flotten Rhythmen dem Publikum ein. Hubert „Hubsi“ Trenkwalder, Peter Wille und Philipp Haniger verstanden es, die Zuhörer zu begeistern. Mit einer Schunkelrunde, einem Tiroler Liebeslied und schließlich „Im Wald, da sind die Räuber“ war der Start in den Abend gelungen.

Simon Wild, der Sieger der Herzen bei der Mross-Show „Immer wieder sonntags“, konnte mit seiner steirischen Harmonika und seiner unnachahmlichen Stimme perfekt daran anknüpfen.

Mross sorgt mit Anekdoten für Unterhaltung

Stefan Mross hatte dazu jede Menge Anekdoten im Gepäck: Ob es die Tankstelle in Bad Saulgau war, bei der eine ältere Dame ihn um ein Selfie bat oder die Fahrt nach Straßberg, die für ihn „fast“ eine Herausforderung war – er sorgte stets für gute Unterhaltung.

Eva Luginger, die Partnerin von Stefan Mross und selbst erfolgreiche Schlagersängerin, brachte dann „Frauenpower“ auf die Bühne. Bekannte Schlager wie „Wir lieben das Leben“ und „Die Tasse Kaffee“, im Duett mit Hubsi Trenkwalder, hatte sie in ihrem Repertoire.

Tosender Applaus für Frank Cordes

Lokalmatador Frank Cordes aus Meßstetten konnte die Stimmung, die seine Kollegen geschaffen hatten, hochhalten. Er glänzte mit Hits wie „I can see it in your eyes“. Tosender Applaus war der verdiente Lohn.

Und der Reigen an Star-Auftritten nahm kein Ende: Charmant, mitreißend und voller Energie konnte Alexandra Hofmann die Musikfreunde in Straßberg begeistern. Zu Ehren ihres Vaters brachte Hofmann ein perfektes „Italo-Medley“ auf die Bühne. Mit „Bella Impossibile“ und weiteren italienischen Hits versetzte sie Straßberg in eine wahrhaftige italienische Sehnsucht.

Stefan Mross brachte zum Schluss des ersten Teils „Die kleine Kneipe“ mit. Auch hatte er das Lieblingslied seiner Eltern auf Lager: Peter Maffay’s „Ich wollte nie erwachsen sein“. Gänsehaut pur. Mit Eva Luginger sang Mross schließlich im Duett. „Jenseits von Eden“ war der ideale Schlager für die beiden. Bevor es dann in die Pause ging, erlebten die Zuhörer ein Udo Jürgens-Medley sowie Nicole’s „Ein bisschen Frieden“.

Weihnachtlich ging es in den zweiten Teil des Abends. Die Sängerinnen und Sänger gaben Hits wie „Weißer Winterwald“ oder „Leise rieselt der Schnee“ zum Besten. Mal gab es ein Duett mit Alexandra Hofmann und Hubsi, dann wieder Solo-Auftritte der Künstler und schließlich sangen alle gemeinsam.

„Hallelujah“ von Leonard Cohen darf nicht fehlen

„Hallelujah“ von Leonhard Cohen durfte natürlich an solch einem Abend nicht fehlen. Eva Luginger inszenierte dieses Lied mit ihrer Stimme perfekt.

Ein wahres Feuerwerk an weihnachtlichen Klängen brannten die Stars zu Abschluss ab. „Es wird scho glei dumpa“, „Weihnachten in Familie“ und viele mehr standen auf dem Programm. Alexandra Hofmann konnte ihr musikalisches Talent beweisen und spielte eindrucksvoll noch auf der Panflöte.

Stefan Mross gab mit der Geschichte der vier Kerzen – Frieden, Glaube, Liebe und Hoffnung – einen nachdenklichen Impuls. Die ersten drei Kerzen erloschen nacheinander. Doch die vierte Kerze „Hoffnung“ sei in der Lage, die anderen drei Kerzen wieder zu entfachen.

Das Finale war ein Garant: „Feliz Navidad“ erklang. Die Menschen in der Halle sangen kräftig mit. Es saß kein Gast mehr auf seinem Stuhl. Das letzte Lied des Abend war das wohl bekannteste Weihnachtslied. Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger vom Straßberger Publikum.

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