Großeinsatz im Zollernalbkreis
: Anonyme Bombendrohung - Zugverkehr vorübergehend eingestellt

Die Polizei hat nach einer Bombendrohung sämtliche Bahnhöfe im Zollernalbkreis kontrolliert. Am Bahnhof Albstadt-Ebingen kam der Zugverkehr zeitweise zum Erliegen.
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red/pz
Zollernalbkreis
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Wegen einer Bombendrohung hat die Polizei am Donnerstag sämtliche Bahnhöfe im Zollernalbkreis kontrolliert. (Symbolfoto)

Noska Photo/Shutterstock
  • Anonyme Bombendrohung löste am Donnerstagmittag einen Großeinsatz im Zollernalbkreis aus.
  • Polizei kontrollierte alle Bahnhöfe im Landkreis – keine verdächtigen Gegenstände gefunden.
  • Albstadt-Ebingen wurde vorübergehend gesperrt, der Zugverkehr kam zeitweise zum Erliegen.
  • Die Drohung kam per elektronischer Nachricht an ein Geldinstitut in Albstadt gegen 13.30 Uhr.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine anonyme Bombendrohung hat am Donnerstagmittag einen Polizeieinsatz im Zollernalbkreis ausgelöst. Die Beamten überprüften sämtliche Bahnhöfe im Landkreis. Der Bahnhof in Albstadt-Ebingen musste vorübergehend gesperrt und der Zugverkehr eingestellt werden.

Auslöser war eine elektronische Nachricht, die gegen 13.30 Uhr bei einem Geldinstitut in Albstadt eingegangen war. Darin behauptete ein unbekannter Absender, an einem Bahnhof eine Bombe platziert zu haben. Welcher Bahnhof gemeint war, ging aus der Drohung nicht hervor.

Die Polizei leitete daraufhin entsprechende Überprüfungsmaßnahmen ein. In der Folge kontrollierten die Einsatzkräfte alle Bahnhöfe im Zollernalbkreis.

Am Bahnhof in Ebingen wurde der Bereich kurzfristig gesperrt. Auch der Zugverkehr musste während der Überprüfung eingestellt werden. „Der Bahnhof Albstadt-Ebingen war wegen der Entschärfung einer Bombe gesperrt. Bitte rechnen Sie noch mit Verspätungen“, hieß es gegen 15 Uhr in der Fahrplan-App des „DB-Navigator“ der Deutschen Bahn.

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Sämtliche Bahnhöfe im Zollernalbkreis kontrolliert

Ganz korrekt war diese Nachricht nicht, denn eine Bombe musste nicht entschärft werden: Bei den Kontrollen entdeckte die Polizei keine verdächtigen Gegenstände. Hinweise auf einen tatsächlich platzierten Sprengsatz ergaben sich somit zunächst nicht.

Für Bahnfahrer brachte der Polizeieinsatz Verspätungen und Zugausfälle mit sich. Für die Bevölkerung habe laut Polizei jedoch „zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden“.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens aufgenommen. Wer die anonyme Nachricht verschickt hat, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.