Glasfaserausbau in Nusplingen
: Warum nicht alle Häuser profitieren

Der Glasfaserausbau in Nusplingen rückt näher: 2027 sollen die Bauarbeiten starten. Warum manche Haushalte einen geförderten Anschluss erhalten und andere leer ausgehen, erklärte die OEW Breitband im Gemeinderat.
Von
red/gon
Nusplingen
Jetzt in der App anhören
Symbolbild - Internetanschluss: ILLUSTRATION - 22.10.2026, Niedersachsen, Hannover: ILLUSTRATION - Leerrohre für Glasfaseranschlüsse liegen in einem Verteilerkasten in der Region Hannover (Symbolbild zum Thema Internetanschlüsse). Eine schwerwiegende Sicherheitslücke hat weltweit zahlreiche Webseiten und Onlinedienste bedroht. Betroffen war die weit verbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des gesamten Internets basiert. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schnelleres Internet soll auch nach Nusplingen kommen.

Julian Stratenschulte/dpa
  • Nusplingen plant geförderten Glasfaserausbau – Zielgruppe sind „dunkelgraue Flecken“.
  • Leitungen und Adressdaten werden geprüft, Ergebnis der Netzbetreiber-Ausschreibung Ende Oktober.
  • Baubeginn ist für das dritte oder vierte Quartal 2027 geplant, Bauausschreibung im ersten Quartal 2027.
  • Nicht alle Häuser erhalten Förderung, da nur unter- oder nichtversorgte Anschlüsse zulässig sind.
  • Neubaugebiet „Hirtenwiese II“ bekommt Anschluss mit Netze BW, Arbeiten sollen noch 2026 enden.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach Obernheim war die zuständige Kommunalberaterin der OEW Breitband GmbH, Veronika Kriese, nun auch im Nusplinger Gemeinderat zu Gast, um über den anstehenden geförderten Ausbau im Ort zu informieren, konkret: den Ausbau „Dunkelgrauer Flecken“ (Internet mit einer Download-Geschwindigkeit unter 250 Mbit/s).

Aktuell werden Leitungen und Adressdaten überprüft. Die Ausschreibung für den Netzbetreiber endete am 22. September, ein Ergebnis wird Ende Oktober erwartet. Die Bauausschreibung soll im ersten Quartal 2027 starten und etwa sechs Monate dauern. Der Baubeginn ist für das dritte oder vierte Quartal 2027 geplant.

Auch für das bislang unversorgte Neubaugebiet „Hirtenwiese II“ konnte die Gemeinde gemeinsam mit der OEW Breitband eine Förderzusage erreichen. Die Anbindung erfolgt zusammen mit der Netze BW. Die Bauarbeiten für die Leitung vom Übergang Albstraße/Remelen bis zur Kreisstraße K 7149 haben bereits begonnen und sollen noch 2026 abgeschlossen werden.

Schwer nachvollziehbare Trennungen

Die betroffenen Eigentümer werden rechtzeitig informiert und erhalten eine Nutzungsvereinbarung, mit der sie dem geförderten Hausanschluss und den notwendigen Arbeiten auf ihrem Grundstück zustimmen können, teilt die Gemeinde mit.

Zollernalbkreis

Alles Wichtige aus dem Zollernalbkreis.

Zum Whatsapp Kanal

Und weiter: „Konkret erklärte Frau Kriese, dass die OEW Breitband nur die Anschlüsse erstellen kann, die rechtlich als unterversorgt oder nichtversorgt gelten. Unterversorgt ist im Wesentlichen die gesamte östliche Berglage von Nusplingen sowie einzelne Bereiche im Kernort. Hier kommt es teilweise für den Bürger zu schlecht nachvollziehbaren Trennungen. Entsprechend den vorliegenden Messungen und Fördervorgaben kann es sein, dass in derselben Straße für einige Häuser die Anschlüsse gefördert werden und für andere nicht. Das liegt nicht an der OEW Breitband, sondern vielmehr an den Vorgaben und Förderrichtlinien.“

Für die Nusplinger gibt es am Donnerstag, 3. Dezember, um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Nusplinger Turn- und Festhalle.