Freunde Kunstmuseum Albstadt
: Mitgliederehrung feiert Premiere – Verein wächst

Die Freunde Kunstmuseum Albstadt haben bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung von 32 Neuzugängen berichtet.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Vorstandschaft freut sich mit den Geehrten: Ingeborg Pemsel, Brigitte Wagner (beide vorne) und Martin Sauter (Zweiter von rechts).

Holger Much

Auf ein ereignisreiches Jahr haben die Freunde Kunstmuseum Albstadt bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung zurückgeblickt. Der Vorsitzende Benjamin Wurm zeigte sich erfreut über 32 Neuzugänge – der Verein zählt nun 305 Mitglieder. „Das Wachstum ist kein Selbstläufer und zeigt, dass wir sichtbar und attraktiv sind – und Menschen begeistern können“, betont Wurm. Trotzdem werde das Event „Be Part Of The Art“ nicht fortgeführt – zu hoch sei der organisatorische und finanzielle Aufwand. Eine Arbeitsgruppe arbeite bereits an einem neuen Konzept.

Lebendig blieb das Vereinsleben durch zahlreiche Exkursionen – organisiert vom Team um Sonja und Jürgen Dohrmann, Wolfgang Bursian und Karin Willmer. Schatzmeister Kurt Senger berichtete über ein Defizit, gab aber Entwarnung: „Das können wir gut verkraften.“

„Ort der Begegnung, der Barrieren abbaut und Horizonte erweitert“

Die Entlastung des Vorstands übernahm Matthias Strähler. Er würdigte das Kunstmuseum als „Ort der Begegnung, der Barrieren abbaut und Horizonte erweitert“. Kai Hohenfeld hob die große Resonanz auf die aktuelle Jubiläumsausstellung „Otto Dix – Alpha Omega. Der komplette Bestand“ hervor. Erstmals wird ein Audioguide angeboten – künftig hoffentlich barrierefreier durch professionelle Geräte, sofern sich Förderer oder Sponsoren finden.

Premiere feierte die Mitgliederehrung: Hermann Weiß, Brigitte Wagner, Martin Sauter, Monika Häffner, Wolfgang und Vera Bannmüller, Gerhardt Rohrbach, Ina Prokopez und Ingeborg Pemsel gehören dem Verein seit dessen Gründung an.

Emotionaler Abschied von Marianne Kittel

Emotional wurde es beim Abschied von Marianne Kittel, die seit 1982 zum Museumsbetrieb gehörte, dem Verein aber als Mitarbeiterin erhalten bleibt. „Sie waren eine feste Größe, auf die wir uns immer verlassen konnten“, dankte Benjamin Wurm. Ihre Nachfolgerin heißt Annegrete Beck.

Zum Abschluss stellte Kai Hohenfeld die Neuerwerbung „Das innere Angesicht“ des koreanischen Künstlers Byeonghyeon Jeong vor – eine Kombination aus Hanji-Papier, Pigmenten und dem Einsatz einer Tätowiermaschine. Mit dieser Schenkung habe der Verein ein progressives Zeichen gesetzt.

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