Einsatz in Ebingen: Feuerwehr am Studentenwohnheim - gefährliches Kältemittel ausgelaufen

Schon wieder musste die Feuerwehr Ebingen zum Studentenwohnheim ausrücken.
Angelina NikicAm frühen Montagnachmittag ist es in einem Studentenwohnheim in in der Poststraße zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, DRK und Polizei gekommen. Ausgelöst wurde der Alarm durch eine Klimaanlage, aus der Kältemittelflüssigkeit austrat.
Zunächst wurde eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehr rückte mit Kräften aus Ebingen und Tailfingen an. Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Feuer ausgebrochen war, sondern dass die Flüssigkeit aus einer Klimaanlage austrat. Diese schaltete die Feuerwehr sofort ab.
Beim Einatmen gesundheitsschädlich
Infolge des Austritts kam es allerdings zu einer leichten Rauchentwicklung. Wie der Einsatzleiter, Stadtbrandmeister Thomas Daus, erklärte, handelt es sich bei dem Kältemittel um eine Substanz, die beim Einatmen gesundheitsschädlich sein könne. Sie könne die Sauerstoffaufnahme im Blut beeinträchtigen und unter anderem Schwindel auslösen. Aufgrund dessen dürfe der Stoff nur unter besonderen Schutzmaßnahmen beseitigt werden. Dafür wurde eine Spezialfirma angefordert, die auf den Umgang mit solchen Stoffen und Anlagen spezialisiert sei.
Davon betroffen und verletzt war allerdings niemand. Es entstand lediglich ein geringer Sachschaden, da eine Leitung geplatzt war. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Feuerwehren und das Rote Kreuz aus Ebingen und Tailfingen sowie eine Polizeistreife.