Brisanter Fund in Nusplingen
: Entschärfer sprengen mehrere Kilo Sprengstoff in Kiesgrube

Bei Aufräumarbeiten in Nusplingen sind mehrere Kilogramm Sprengstoff entdeckt worden. Experten mussten den Fund anschließend kontrolliert entschärfen.
Von
pz/skue
Nusplingen/Stetten am kalten Markt
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Sprengung Explosion Sprengstoff Entschärfung Symbolfoto NUR Schwabo LZ OV

Kontrolliert gesprengt werden musste ein Sprengstoff-Fund in einer Kiesgrube bei Stetten am kalten Markt. (Symbolfoto)

Parilov/ Shutterstock
  • In Nusplingen wurden bei Aufräumarbeiten mehrere Kilo alter Industriesprengstoff gefunden.
  • Experten stellten chemische Veränderungen fest, das Material galt als nicht sicher handhabbar.
  • Der Sprengstoff wurde in eine Kiesgrube bei Stetten am kalten Markt transportiert – kontrollierte Vernichtung.
  • Polizei sperrte Transportstrecken, es gab Sicherheitsradius und ein vorübergehendes Überflugverbot.
  • Zwischen 17 und 19 Uhr erfolgten drei Sprengungen, der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehrere Kilogramm alter Industriesprengstoff sind bei Aufräumarbeiten auf einem Firmengelände in Nusplingen entdeckt worden. Dies gab das Polizeirevier Ravensburg am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt.

Weil das Material nicht mehr sicher zu handhaben war, hat der Entschärfungsdienst des Landeskriminalamts Baden-Württemberg den Sprengstoff am Dienstagnachmittag in einer Kiesgrube bei Stetten am kalten Markt kontrolliert vernichtet.

Die beiden Kisten mit Sprengstoff und Zündern waren zu Wochenbeginn bei Aufräumarbeiten im Zuge eines Nachlasses auf einem Nusplinger Firmengelände gefunden worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei dürfte der Sprengstoff rechtmäßig im Besitz des ehemals Verantwortlichen gewesen sein.

Experten des Entschärfungsdienstes untersuchten den Fund und stellten fest, dass sich der Sprengstoff aufgrund der offenbar langen Lagerzeit bereits chemisch verändert hatte. Das Material galt deshalb nicht mehr als sicher handhabbar. Die Fachleute entschieden, die Kisten in eine nahe gelegene Kiesgrube zu transportieren und dort zu vernichten.

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Vorübergehendes Überflugverbot verhängt

Die Polizei sicherte die Transportstrecken ab. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Rund um die Kiesgrube wurde ein Sicherheitsradius von mehreren hundert Metern eingerichtet. Zudem galt vorübergehend ein Überflugverbot.

Zwischen 17 und 19 Uhr vernichteten die Experten die Explosivstoffe mit insgesamt drei kontrollierten Sprengungen. Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse, so die Polizei abschließend.