Blumen in Tieringen: Es warten noch viele Aufgaben auf die Helfer

In Tieringen zieren Pflanzinseln das Ortsbild.
EpplerIn Tieringen gibt es eine große Anzahl von Pflanzinseln, die in der Vergangenheit der örtliche Bauhof gepflegt hat. Um die Mitarbeiter des Bauhofes zu entlasten und die Bürger mit in die Gestaltung und Pflege dieser Pflanzinseln einzubinden, startete die Stadt Meßstetten Ende 2020 einen Aufruf über die Vergabe von Patenschaften für die örtlichen Pflanzinseln.
Ab dem Jahr 2021 hatte sich in Tieringen eine kleine Gruppe von rund sieben Personen gefunden, welche die Patenschaft für verschiedene Pflanzinseln übernahm. Die Gruppe vernetzte sich und traf sich auch regelmäßig, um sich über die Gestaltung und Pflege der Inseln auszutauschen. Zwischenzeitlich pflegen insgesamt 21 Personen 33 Pflanzinseln in Tieringen.
Stadt stellt die Pflanzen und übernimmt die Kosten
Passend zu den Jahreszeiten werden die Inseln zusätzlich zu den Pflanzen, welche die Stadt Meßstetten stellt beziehungsweise die Kosten dafür erstattet, mit verschiedenen Sägearbeiten wie Blumen, Schmetterlingen, Tauben, Sternen, Engel sowie verschiedenen Rankgittern geschmückt.
Jeder Inselpate erhält von der Stadt Meßstetten jährlich als Anerkennung eine kleine finanzielle Entschädigung, die sich nach der Größe der zu pflegenden Insel richtet. Blumenzwiebeln, Pflanzen und Dünger stellt die Stadt bereit.
Zusätzlich zu der Pflege der Inseln gestalten die Paten zu Ostern und Weihnachten zwei Brunnen im Dorf mit einem Oster- und Weihnachtsschmuck, der in Gemeinschaftsarbeit hergestellt wird. Auch die zweimal jährlich stattfindende Pflanzentauschbörse organisiert die Gruppe.
Der gesellige Teil kommt nicht zu kurz
Der gesellige Teil kommt nicht zu kurz. Regelmäßige Treffen zum Austausch sowie ein jährlich durch die Ortschaftsverwaltung bezuschusstes Weihnachtsessen schweißt die Inselpaten als Gruppe zusammen. Weitere Personen dürfen sich den Inselpaten anschließen. Es gibt noch einige Pflanzinseln, die auf eine Verschönerung warten.
Die Aktivitäten der Gruppe koordinieren Anita Eppler und Claudia Münz-Angst. Sie sind auch Ansprechpartnerinnen für weitere Interessierte.