AZU Meßstetten schließt
: 14 664 Kriegsflüchtlinge fanden dort eine Heimat

Das Ankunftszentrum Ukraine auf dem Gelände der ehemaligen Zollernalb-Kaserne bei Meßstetten schließt. Zum Abschluss gibt es eine Veranstaltung mit Reden und Ausstellung.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Tore des AZU sind bereits geschlossen – nun wird die Schließung der Anlage mit einer letzten Veranstaltung besiegelt (Archivfoto).

Wysotzki

Die Abschlussveranstaltung im Ankunftszentrum Ukraine in Meßstetten mit Staatssekretär Siegfried Lorek vom Ministerium der Justiz und für Migration Baden-Württemberg sowie Regierungspräsident Klaus Tappeser beginnt am Freitag, 25. Oktober, um 10.30 Uhr.

Das Ankunftszentrum Ukraine in Meßstetten schließt nach rund zweieinhalb Jahren zum 31. Oktober.

Bilderausstellung gibt einen Einblick in Betrieb und Leben auf dem AZU

Nach einer Begrüßung durch Regierungspräsident Klaus Tappeser wird Staatssekretär Siegfried Lorek ein Grußwort sprechen. Außerdem werden der Landrat des Zollernalbkreises, Günther-Martin Pauli, und der Bürgermeister der Stadt Meßstetten, Frank Schroft, sprechen.

Umrahmt wird die Veranstaltung zum einen musikalisch und zum anderen von einer kleinen Ausstellung mit Bildern, die einen Eindruck vom Betrieb des Ankunftszentrums vermitteln. Bis circa 14 Uhr soll sie dauern.

Die vereinbarte Laufzeit mit der Stadt Meßstetten läuft aus

Das Ankunftszentrum Ukraine wurde in Reaktion auf die durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelösten großen Fluchtbewegungen im März 2022 im Beisein von Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration Baden-Württemberg, eröffnet.

In Zusammenarbeit zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen, dem Zollernalbkreis und der Stadt Meßstetten fanden dort insgesamt 14 664 Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine vorübergehende Aufnahme.

Nach dem Ende der vom Land mit der Stadt Meßstetten vereinbarten Laufzeit ist die Einrichtung nun geschlossen und wird zurückgebaut.

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