Aktion für krebskranke Kinder: „Bin für jeden Euro sehr dankbar“ – Albstädter Ultraläufer zieht positive Bilanz

Tim Schwenk ist leidenschaftlicher Sportler und selbstständiger Handwerker aus Albstadt. Mit seinen sportlichen Herausforderungen verbindet er soziale Projekte.
Schwenk- Albstädter Tim Schwenk lief beim Backyard-Ultra in Tuttlingen für krebskranke Kinder.
- Pro 6,7-km-Runde wollte er 50 Euro an den Förderverein Tübingen spenden.
- Er schaffte elf Runden und 73,7 gewertete Kilometer – eigene Spende: 550 Euro.
- Über die Vereinsseite kamen bis Montag, 16 Uhr, über 5600 Euro zusammen.
- Hitze und Asphalt setzten ihm zu, Runde zwölf verpasste er. Weitere Aktionen sind geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Tim Schwenk aus Albstadt ist beim Backyard-Ultra in Tuttlingen am vergangenen Wochenende an seine körperlichen Grenzen gegangen. Die sportliche Herausforderung verbindet der selbstständige Handwerker mit einer Spendenaktion zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen.
Nach dem Wettkampf zieht der Albstädter eine positive Bilanz: „Die Aktion wurde und wird sehr gut angenommen. Jeder Euro kann Gutes bewirken.“ Zum Hintergrund: Bei einem Backyard-Ultra sind stündlich 6,7 Kilometer zu absolvieren. Dies wird so viele Stunden am Stück wiederholt, bis nur noch ein Athlet übrig ist. Tim Schwenk hat sich vorgenommen, für jede 6,7-Kilometer-Runde 50 Euro an den Tübinger Verein zu spenden. Er wollte damit seiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen, dass er gesund ist und mit seinem Körper all die Dinge machen kann, die ihm Freude bereiten.
550 Euro gespendet
Insgesamt hat der Albstädter Handwerker elf ganze Runden und 73,7 gewertete Kilometer geschafft. Damit spendet er 550 Euro an den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen. Doch: Seine Spendenaktion, die auf der Internetseite des Vereins abgerufen werden kann, hat eine so große Resonanz hervorgerufen, dass inzwischen (Stand Montag, 16 Uhr) über 5600 Euro zusammengekommen sind. Und einige weitere Spender, so berichtet Tim Schwenk, hätten sich bereits angekündigt.
Die für Ende September sehr hohen Temperaturen haben dem passionierten Sportler bei der Veranstaltung in Tuttlingen indes zu schaffen gemacht. Auch das Laufen auf einer reinen Asphaltstrecke hat ihm zugesetzt. Diese Erfahrung habe er erstmals gemacht. Sonst läuft Tim Schwenk bei Ultra-Trails vorrangig auf unbefestigtem Terrain. „Asphalt bringt eine ganz andere Belastung für Füße und Knie mit sich.“ Letztlich habe er von der Einnahme von Schmerzmitteln abgesehen und bei der zwölften Runde nicht mehr die vorgegebene Zeit erreicht.
Weitere Aktionen in Aussicht
Dennoch: „Ich bin sehr zufrieden. Fast 6000 Euro können sich sehen lassen“, sagt Schwenk. Auch künftig will der Handwerker sportliche Herausforderungen mit sozialen Aktionen verbinden. „An einem Backyard-Format werde ich so schnell aber wahrscheinlich nicht mehr teilnehmen.“

