Vertreter der Kommunalkonzept BW, der Firma Swietelsky, Zink Ingenieure und der Gemeinde eröffneten das neue Baugebiet. Foto: Störr

Die nicht immer geradlinig verlaufene Historie des neuen Hofstetter Wohnareals wurde im Rahmen der Feierstunde am Donnerstag nochmals rekapituliert.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das Neubaugebiet „Am Schneitbach Süd“ für die Bauherren eröffnet. Die Zusagen für die letzten beiden Bauplätze waren im Lauf des Tages bei der Verwaltung eingegangen, die letzten Notartermine sollen bis zum Jahresende abgewickelt sein.

 

Bürgermeister Martin Aßmuth sprach von einer Premiere in seiner bisherigen Amtszeit, dass zwölf Bauplätze auf der letzten gemeindeeigenen Fläche entwickelt wurden. In den vergangenen Jahren seien innerorts 14 Baulücken nachverdichtet und Wohnraum geschaffen worden. Mit dem Aufstellungsbeschluss für das Neubaugebiet im Juli 2019 hätten zunächst sehr viele Bauherren Interesse bekundet, im Oktober desselben Jahrs sei die Kommunalkonzept BW mit der Entwicklung des Gebiets beauftragt worden.

Erschließung habe außergewöhnlich lange gedauert

„Es gab immer wieder Hindernisse und Herausforderungen“, verwies Aßmuth auf den langen Weg der Planung. Zwischenzeitlich habe es auch Stimmen gegeben, das Neubaugebiet ganz sein zu lassen, „aber wenn man im Wort steht, hält man es auch“. Der ursprüngliche Satzungsbeschluss hätte im Juli 2023 gefasst werden sollen und wurde nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sowie der erneuten Überplanung im Mai 2024 in seiner jetzigen Form beschlossen.

Im März dieses Jahrs fand dann der erste Spatenstich statt. Die Firma Swietelsky sei mit der Erschließung bereits früher fertig als geplant. Auch das Bauhof-Team um Alexander Krämer hätte mit der Verlegung der Wasserleitungen Hand angelegt, die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen seien im Gemeindewald umgesetzt worden.

Als Geschäftsführer der Kommunalkonzept BW verwies Frank Edelmann auf den alten Projekt-Code des Projekts. Es habe außergewöhnlich lange gedauert, bis das Gebiet entwickelt gewesen sei, aber „als es dann wirklich losging – war es am Ende schneller erschlossen, als geplant“.

Auch habe es in der Umsetzung keinen Nachtrag gegeben, was zeige: „Es läuft vor Ort.“ Dietmar Ribar bedankte sich seitens des begleitenden Büros Zink für „ein gutes Miteinander in Hofstetten“. Für Nicolas Knäble war es seitens der Firma Swietelsky wichtig, „dass die Arbeiten unfallfrei über die Bühne gingen“.