Im Schaufenster wird der Pop-up-Store der Zollernalb-Data bereits angekündigt – eröffnet wird am Mittwoch, 3. Dezember. Foto: Roth

Die Zollernalb-Data möchte die Digitalisierung im Kreis vorantreiben. Nun geht das Unternehmen neue Wege und eröffnet am Marktplatz in Hechingen einen Pop-up-Store.

Bürgermeister Philipp Hahn hatte es bereits bei der Einweihung der Alten Hofapotheke am vorletzten Samstag angekündigt: In die frühere Strumpfboutique am Marktplatz zieht ein Pop-up-Store der Zollernalb-Data ein. Eröffnet wird am Mittwoch, 3. Dezember, um 10 Uhr. Das teilt Marketing-Manager Philipp Lindenlaub auf Anfrage unserer Redaktion mit.

 

Voraussichtlich drei Monate – bis zum 28. Februar – werden die Vertriebsmitarbeiter der Zollernalb-Data die Kunden unter anderem über die Internettarife aber auch IP-TV-Angebote informieren. Mit dem Pop-up-Store in Hechingen feiert die 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Balingen eine Premiere: „Es ist das erste Mal, dass wir einen Pop-up-Store in dieser Form eröffnen“, betont Philipp Lindenlaub.

„Win-Win“-Situation für Stadt und Kunden

Ähnlich sind die Mitarbeiter der Zollernalb-Data im Balinger Kundenzentrum präsent, dass sie sich aber mit den Stadtwerken Balingen teilt: „Das kommt dort gut an. Daher hoffen wir auch, dass der Pop-up-Store in Hechingen in der Bevölkerung Resonanz erfährt.“

Das ehemalige Ladengeschäft, in dem bis Ende März Georg Haller Strümpfe, Handtaschen und Geldbeutel verkauft hat, wird die typische Pop-up-Atmosphäre verkörpern, kündigt Lindenlaub an. Die Zollernalb-Data benötigt dabei nur das vordere Ladendrittel, was einen kleinen Umbau unumgänglich mache.

Lindenlaub spricht insgesamt von einer „Win-Win“-Situation: Die Stadt freut sich, dass es einen Leerstand im Stadtkern weniger gibt und die Kunden erhalten eine persönliche Beratung vor Ort. Letztere sieht Lindenlaub als ein Alleinstellungsmerkmal der Zollernalb-Data auf dem Markt der Internetversorger. Bei den etablierten großen Anbietern lande der Kunde häufig im Callcenter, mit dem Pop-up-Store biete die Zollernalb-Data nun auch in Hechingen einen persönlichen Ansprechpartner.

Lindenlaub ergänzt: „Wir kommen aus dem Zollernalbkreis und wollen die Digitalisierung der Region vorantreiben.“ Die Zolleralb-Data als regionaler Anbieter habe das Ziel, den Zollernalbkreis mit schnellem und zuverlässigem Internet zu versorgen. In der Zollernstadt sieht er für die Produkte der Zollernalb-Data großes Potenzial. Er spricht von rund 1500 Anschlüssen, die möglich seien. Einen Schwerpunkt stelle das Neubaugebiet Killberg IV dar, in welchem die Stadtwerke-Tochter vollflächig beteiligt ist. „Wenn die Menschen ein Haus bauen, dann wollen sie meist auch einen Glasfaseranschluss“, spricht Marketing-Manager Lindenlaub von seinen Erfahrungen.

Option auf eine einmonatige Verlängerung

Auch am geförderten Glasfaserausbau im Wohngebiet First ist die Zollernalb-Data beteiligt. Dort wird durch den Ausbau ein sogenannter „weißer Fleck“ mit besonders schlechter Internetanbindung beseitigt. Dieses Projekt befinde sich derzeit in der Endphase; bis der Übergabeprozess beendet sei, werde es aber wohl noch vier bis fünf Monate dauern. Mit dem Pop-up-Store in Hechingen will die Zollernalb-Data aber auch den Bürgern aus Bodelshausen ein niederschwelliges Angebot bieten.

Geöffnet hat der Pop-up-Store dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und mittwochs von 10 bis 13 Uhr. Der Laden sei aber so konzipiert, dass Informationen auch durch das Schaufenster kommuniziert werden.

Und wenn es gut läuft, dann könnte der Pop-up-Store nicht nur bis zum 28. Februar den Marktplatz bereichern. „Es gibt die Option, um einen Monat zu verlängern.“ Kommt ganz darauf an, wie die Hechinger den Pop-up-Store annehmen.