Wohngebiet Melben in Marbach
: Kunstwerke bringen Farbe ins Quartier

Der Marbacher Ortschaftsrat stimmte dem Vorschlag zu, Holztafeln im Wohngebiet auszustellen. Diese bieten die Möglichkeit, den Quartiersplatz bunt zu gestalten.
Von
Ursula Kaletta
Oberndorf
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Bei einem Ortstermin informierte Malermeister Joachim Würstl (rechts) das Gremium über die geplante Aufstellung von drei Tafeln, um den Quartiersplatz bunt zu gestalten.

Ursula Kaletta

Auf dem vor zwei Jahren errichteten Quartiersplatz beim Wohngebiet „Melben“ sollen demnächst auf drei Stelen befestigte Holztafeln aufgestellt werden. Sie sollen dafür sorgen, dass Marbach bunt wird.

Bürger, Kinder und Künstler können sich daran beteiligen, in dem sie bunte Kunstwerke auf die Tafeln bringen. Die Idee entstand, als festgestellt wurde, dass nach Fertigstellung des Quartierplatzes eine Summe in Höhe von 8500 Euro übrigblieb.

Wie Ortsvorsteherin Irina Ebauer mitteilte, müsse dieser Betrag für weitere Projekte auf dem Quartiersplatz verwendet werden, sonst würde er nicht mehr zur Verfügung stehen. Kontakt wurde mit dem Marbacher Malermeister und ehemaligem Ortsschaftrat Joachim Würstl aufgenommen, der den Vorschlag machte, drei Tafeln von jeweils 2,20 Meter Höhe und 2,57 Meter lang aufzustellen, auf denen sich hübsche Kunstwerke anbringen lassen.

Zusätzlich solle eine kleine Holztafel aufgestellt werden, auf der dann zu lesen ist, von wem das Kunstwerk stammt, zudem die Telefonnummer der Verwaltung, wenn Interesse bestehe, die Tafeln für eine bestimmte Zeit zu reservieren.

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Schule beteiligt sich am Projekt

Gedacht ist, dass immer wieder etwas Neues zu sehen sein wird. Daran beteiligen werde sich auf jeden Fall die Marbacher Grundschule. Die Ortsvorsteherin hatte bereits mit der Rektorin Andrea Schanne-Ringbauer gesprochen, die eingeplant hat, dass sich die Kinder der dritten und vierten Klasse daran beteiligen. Dies sollte noch vor den Herbstferien geschehen.

Für die Stelen wurden schon die notwendigen Löcher im Erdreich ausgehoben, die bis zur Fertigstellung mit Holzplatten abgedeckt sind. Die Verankerung müsse ein Fachmann in die Hand nehmen. Nach einer Besichtigung vor Ort befürwortet der Ortschaftsrat das Vorhaben einstimmig.