Gaben den Startschuss für ein besonderes Bauprojekt: (von links) Michael Haaf (Projektentwicklung, Baufirma Köhler), Alexander Koch (Bauleiter, Baufirma Köhler), Hans Michael Burkhardt (Bürgermeister Jettingen), Siegfried Köhler (Generalunternehmer Baufirma Köhler), Sebastian Mücke (IEA MIL-OPTICS GmbH), Alexander Engelhardt (Junior-Geschäftsführer IEA MIL-OPTICS GmbH), Oberbürgermeister Jürgen Großmann und Michael Engelhardt (Senior-Geschäftsführer IEA MIL-OPTICS GmbH). Foto: Stadler

Der Spatenstich für den Neubau mit neuem Hauptsitz von IEA MIL-OPTICS GmbH mit 11,5 Hektar Grundstücksfläche im ING-Park ist der Baustart von etwas Besonderem.

Der neue Unternehmensstandort liegt auf Jettinger Gemarkung. Hier werde Zukunftstechnologie entstehen, so Alexander Engelhardt, der Junior-Geschäftsführer von IEA MIL-OPTICS. Angefangen hatte das Unternehmen mit Wehrtechnik als Erstes im einstigen Kasernengelände auf dem Eisberg.

 

Die Baufirma Köhler aus Wildberg werde den Firmenneubau als Generalunternehmer bezugsfertig bis Herbst/Winter 2027 übergeben. Das hier entstehende neue Firmengebäude von IEA MIL-OPTICS, das wie ein optisches Teleskop wirkt, soll das Tor zum ING-Park sein.

Statt einer Aufstockung kommt der Neubau

Es ist als Hingucker geplant, sagte Generalunternehmer Siegfried Köhler beim symbolischen Startschuss für das zukunftsweisende Bauprojekt. „Wir sprachen zunächst über eine Aufstockung. Da keine verwendbare Statik gefunden werden konnte, wird stattdessen ein neues Gebäude errichtet“, waren seine Worte im Beisein vom Nagolder Oberbürgermeister Jürgen Großmann, dem Jettinger Bürgermeister Hans Michael Burkhardt sowie Projektpartnern und vom Unternehmen geladenen Gästen.

Der Neubau des Unternehmens, das im Jahr 2000 gegründet und im ING-Park gewachsen ist, vergrößert sich damit auf eine Nutzfläche von 6500 Quadratmetern. Das neue vierstöckige Firmengebäude bestehe aus drei Teilen mit Produktion, Verwaltung und Lager sowie einer als Penthouse aufgesetzten Wohnung für den Geschäftsinhaber. Die Bauleitung übernehme Alexander Koch, während für die Projektentwicklung Ingenieur Michael Haaf verantwortlich zeichnet.

Großer Schritt an einem wichtigen Tag für das Unternehmen

Oberbürgermeister Jürgen Großmann bezeichnete den Spatenstich als großen Schritt an einem wichtigen Tag für das Unternehmen, das in den vergangenen 20 Jahren auf dem ING-Park gewachsen sei und damals als Erster auf dem alten Kasernengelände Fuß fasste. Nunmehr folge der zweite Schritt, der stolz mache, da hier „Zukunft geschehe“.

In einem Gebiet, das von Wachstumsfeldern wie Mobilität bestimmt sei, sollte das Gelände im Landkreis Böblingen und Ausrichtung gen Stuttgart mit etwas Besonderem bebaut werden. Großmann und die Stadt Nagold, die den ING-Park verwaltet, freue sich über die hier gesetzte architektonische Wertmarke, den Erfolg und das Wachstum des Unternehmens, seine Heimattreue und der Zukunftsperspektive Richtung Stuttgart.

Der Bürgermeister von Jettingen, Hans Michael Burkhardt, betonte die gute kommunale Zusammenarbeit für innovative, starke Unternehmen. Es sei extrem wichtig, in schwierigen Zeiten der Veränderung, während viel auf dem Spiel stehe, Arbeitsplätze mit neuer Zukunftstechnologie in einem tollen Gebäude zu schaffen. Er bewundere den Mut für diesen Invest und gehe davon aus, dass sich das Unternehmen hier prächtig entwickeln werde.

Mit dem obligatorischen Griff zu den Spaten wurde die Bauphase offiziell gestartet und mit einem anschließenden Umtrunk gefeiert.