Winterlingen Winners Reitturnier
: Siegerschleife für Turnierchef Witzemann

Am Late-Entry-Tag der Winterlingen Winners zeigen die Nachwuchsspringpferde gekonnte Sprünge. Der Turnierchef verbucht ebenfalls einen Sieg.
Von
Frank Häusler
Oberndorf
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Springreiter Andy Witzemann und Turnierchef der Winterlingen Winners war zum Auftakt siegreich im Parcours unterwegs.

Häusler

Die zurückliegenden Wintermonate scheinen in den Turnierställen des Zollernalbkreises richtig von Erfolg geprägt gewesen zu sein.

„Die vielen jungen Springpferde haben hier in Winterlingen gleich am ersten Turniertag, dem Mittwochs-Late-Entry, einen wirklich guten Eindruck hinterlassen“, sagte der aus Sindelfingen angereiste Wertungsrichter Peter Bort.

Großer Andrang

Und der Andrang war groß, die Springreiter offensichtlich auch scharf darauf, auf so einem erstklassig präparierten Turnierplatz ihren Nachwuchs springen zu lassen. So gingen in einer L-Springpferdeprüfung 76 Teilnehmerpaare an den Start.

Viel Arbeit für Peter Bort und seinen Richterkollegen Stefan Tröster, die einen Ritt nach dem anderen fair bewerteten und immer mal wieder eine Note im hohen 8er-Bereich zückten. Am Ende auch bei dem Auftritt von Turnierchef Andy Witzemann im Sattel von United‘s One Star, einem seiner gerade heranwachsenden Springpferde, die es irgendwann vielleicht hoch in den großen Sport schaffen.

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„United‘s One Star ist ein 2020 geborener Holsteiner“, verriet Turnierchef Andy Witzemann. Das Duo vom gastgebenden PS-Team Winterlingen kam mit einer hohen 8,40 von Bort und Tröster punktgleich wie Marc Bauhofers Youngster Maverick aus der Bahn geritten. Beiden Pferden reichte das Resultat später für einen gemeinsamen Sieg in der zweiten Abteilung.

Catrin Meiser-Feyrer als L-Dritte

Mit einer Tageshöchstnote von 8,50 sprachen die Richter den Sieg der ersten Abteilung an Alia Knack (TSG Durmersheim) auf der fünfjährigen Oldenburger Stute Colotta aus und Zollernalb-Reitsportlerin Catrin Meiser-Feyrer (RSZ Hohenzollern) wurde L-Dritte auf ihrem Nachwuchsspringpferd Vingina du Rouet.Im anschließenden Youngster-L-Springen, hier mit klassischer Fehler-/Zeit-Bewertung, gingen die Abteilungssiege an Benjamin Maier vom RFV Riedlingen sowie an die Donaueschingerin Leonie Krieg. Catrin Meiser-Feyrer verpasste als Zweitplatzierte und beste Zollernalb-Starterin nur hauchdünn den Sieg. In der Youngster-M-Springprüfung siegten der für den RV Epfendorf startende Manuel Friederichs aus Sulz am Neckar mit Concietta. Den anderen M-Abteilungssieg entführte Maximilian Schmid (RV Königsbrunn) im Sattel von Vajana nach Bayern.