Sascha Matt (links) und Christian Schmelzle nehmen die Auszeichnungen bei der Preisverleihung in Frankfurt entgegen. Foto: Niklas Brumund

Beim German Design Award 2026 wurden gleich zwei Projekte des Hallwanger Architekturbüros „Schmelzle+Partner“ prämiert.

Architektur ist mehr als gebauter Raum. Sie formt Identität, schafft Atmosphäre und beeinflusst, wie Menschen ein Unternehmen oder eine Gemeinschaft erleben. Das schreibt das Hallwanger Architekturbüro „Schmelzle+Partner“ (S+P) in einer Pressemitteilung. Wer heute investiert, investiere nicht nur in Wände und Dächer, sondern in Wirkung und Wahrnehmung, heißt es weiter.

 

Das Architekturbüro habe diesen Anspruch konsequent umgesetzt. Ihre Bauten erzeugten Nutzen auf mehreren Ebenen: funktional, sozial und emotional. Zwei Projekte des Büros, die diesen Ansatz exemplarisch zeigten, wurden nun mit dem German Design Award ausgezeichnet: das S+P Apartmenthaus in Hallwangen und das Blickle Kundencenter in Rosenfeld.

Seit mehr als 30 Jahren realisiert S+P innovative Industrie- und Verwaltungsbauten für rund zehn Prozent des Top-Mittelstands in Baden-Württemberg. Die Projekte des Büros sind keine neutralen Hüllen, sondern durchdachte Räume, die Wirkung erzeugen und Erlebnisse ermöglichen. Räume, in denen Marken erlebbar werden und Menschen zusammenkommen.

Gemeinschaft und Rückzug zugleich

Das S+P Apartmenthaus richte sich gezielt an junge Talente und beantworte die Frage, wie man Gemeinschaft und Rückzug zugleich gestalten kann, schreibt das Architekturbüro weiter. Partner Christian Schmelzle beschreibt das Konzept so: „Wir wollten einen Ort schaffen, der sofort bezugsfertig ist und gleichzeitig Gemeinschaft fördert.“

Foto: Bernhard Kahrmann

Lichtdurchflutete Gemeinschaftszonen bilden das Herz des Hauses, private Apartments bieten Raum für Rückzug. Das Gebäude verwandle Wohnen dabei in ein räumliches Erlebnis, das Austausch und Privatsphäre gleichermaßen ermöglicht, heißt es in der Mitteilung.

Funktion und Ästhetik kommen zusammen

Das Blickle Kundencenter in Rosenfeld übersetze die Identität des weltweit führenden Räder- und Rollenherstellers in architektonische Form. Runde Linien, transparente Fassaden und fließende Raumfolgen prägen das Gebäude und schaffen ein Umfeld, das Produkte, Prozesse und Marke inszeniert.

Partner Sascha Matt fasst es wie folgt zusammen: „Die Architektur folgt der Identität des Unternehmens. Runde Formen und offene Räume schaffen eine Atmosphäre, in der Funktion und Ästhetik zusammenkommen.“ Das Kundencenter werde so zu einem Ort, der sich einprägt und in Erinnerung bleibt.

Das Potenzial vor Ort

Für Niklas Brumund, PR-Manager des Büros, habe die doppelte Auszeichnung auch eine Signalwirkung: „Dass gleich zwei Projekte aus unserer Region international gewürdigt werden, ist ein starkes Zeichen. Es zeigt das Potenzial vor Ort und wie Architektur über die Region hinaus wirkt.“

Foto: Niklas Brumund

Beide Projekte zeigen, wie Architektur Mehrwert erzeugt, so das Architekturbüro. Nicht nur als gebauter Raum, sondern als Mittel, Menschen zu verbinden, Marken zu zeigen und Räume zu schaffen, die funktionieren und wirken.