Daniel Seemann trifft auf seinen Ex-Klub – und darf sich mit dem FC Holzhausen wohl keine Niederlage leisten. Foto: Andreas Wagner

Im WFV-Pokal stehen sich die SG Empfingen und der FC Holzhausen in der zweiten Runde gegenüber. Die Vorgeschichte ist bekannt.

SG EmpfingenFC Holzhausen (Samstag, 15.30 Uhr). Daniel Seemann ist vor der Saison nach drei erfolgreichen Jahren als spielender Co-Trainer zum Verbandsligisten gewechselt.

 

Seemann freut sich auf das Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein, möchte aber eine Runde weiterkommen. „Ich freue mich, dass wir uns so schnell in einem Pflichtspiel gegenüberstehen werden. Ich denke, die Empfinger sind durch die Neuverpflichtungen noch eine Spur stärker einzuschätzen als zuletzt und werden uns sicherlich am Samstag alles abverlangen. Wir wollen natürlich eine Runde weiterkommen.“

In Südtirol trainiert

Seemann befand sich bis Donnerstag mit 22 Spielern für vier Tage zur Vorbereitung in St. Valentin in Südtirol. Der Verbandsligist befindet sich mit seiner Mannschaft auf der Zielgeraden der Vorbereitung. Denn eine Woche später wird die Runde mit dem Heimspiel gegen Dorfmerkingen starten.

Vorfreude riesig

Auch im Lager der SG Empfingen ist die Vorfreude auf die Partie nicht zu übersehen. Empfingens Trainer Alexander Eberhart fühlt sich wohl in der Rolle des Herausforderers.

„Holzhausen ist sicherlich der Favorit. Sie haben zwei Jahre in der Oberliga gespielt und sind die klassenhöhere Mannschaft. Sie haben vor allem in der Offensive, nicht nur mit Janik Michel, sehr große individuelle Qualität. Im Abwehrverbund, so glauben wir, sind sie aber sicher nicht unverwundbar, und da wollen wir sie ärgern. Ich glaube nicht, dass sie uns unterschätzen“, so Eberhart.

Zumal die Empfinger in der Vorbereitung bis dato einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. Auch in der ersten Pokalrunde war der klare Erfolg beim Ligakonkurrenten in Schwenningen alles andere als ein Selbstläufer.

Dank kleiner taktischer Korrekturen nach der Pause gewann die SG Empfingen die Partie am Ende etwas zu deutlich. Mit einem knappen Spielverlauf ist auch am Samstag zu rechnen.

Das haben die Wechsel bewirkt

Die Empfinger haben in den letzten beiden Jahren, auch dank der Wechsel ehemaliger Holzhausener Spieler wie Pascal Schoch, Kevin Fritz, Sven Ramic, Tim Göttler und zuletzt Andrej Schlecht, den Abstand zum Verbandsligisten etwas verkürzen können.

Das ist auch Seemann nicht verborgen geblieben. „Die Empfinger haben durch die Neuzugänge noch weiter an Qualität zulegen können. Das ist unübersehbar.“

Das ist die personelle Lage

Personell dürfte bei Empfingen wohl wieder Kevin Fritz im Tor stehen. In der Pokalpartie gegen Schwenningen mussten die Empfinger auf ihren A-Jugend-Torhüter Mark Neidinger zwischen den Pfosten zurückgreifen, da die beiden Stammkeeper Fritz (Urlaub) und Matthias Müller (beruflichbedingt) nicht zur Verfügung standen.

Trainer halten den Kontakt

Bei Holzhausen werden wohl nur Flavio Vogt und der weiterhin verletzte Lars Czerwonka ihrem Trainer nicht zur Verfügung stehen.

Seemanns Kontakt zu seinem früheren Trainer Alexander Eberhart, zu dem sich eine Freundschaft über den Fußball hinaus entwickelt hat, so Seemann, ist weiterhin intakt.