Patrick Gösch zeigte in Cremona mit „Yell Low Stone“ starke Vorstellungen, die mit Rang eins und drei belohnt wurden. Foto: Bonaga

Der LQH-Trainer zeigt in Cremona starke Auftritte. Nicht ganz so gut läuft es für Grischa Ludwig.

Im norditalienischen Cremona fand die mit einer Million Dollar dotierte NRHA European Futurity statt. Grischa Ludwig und Patrick Göschl von Ludwig Quarter Horses (LQH) in Bitz stellten sich der internationalen Konkurrenz. Das Duo zeigte mit seinen Pferden beeindruckende Leistungen und brachte einen weiteren Titel mit nach Hause.

 

Ludwig schickt drei Pferde ins Rennen

Ludwig reiste mit drei Pferden zur NRHA European Futurity. Dem erfolgreichen Reining-Profi von der schwäbischen Alb gelangen im Vorlauf drei souveräne Ritte. „Meine Pferde sind im Go Round alle anständig gelaufen. Aber mehr als anständig war es nicht“, kommentierte Ludwig. Er wusste bereits im Vorfeld, dass es ein schwieriges Turnier werden würde. „Ich hatte sehr gute Pferde dabei, von denen ich zwei vorher jedoch noch nie geritten bin. Alle drei Pferde haben viel Talent, nur waren sie noch nicht da, wo sie zu diesem Zeitpunkt hätten sein sollen.“

„Colonel Surprise HG“ patzt im Finale

An den Zügeln von „CSG Spartacus Whiz“ und „Bigstar Crome“ erzielte er im Go Round jeweils einen Score von 215 und verpasste damit knapp das Finale. Mit „Colonel Surprise HG“ gelangen Ludwig eineinhalb Punkte mehr und damit durfte das Duo erneut antreten. Im Finale musste der Bitzer einen Patzer seines Pferdes, was zu Punktabzug und einem Endscore von 206 führte. „Leo unterlief im Finale ein Fehler, weil er nicht ganz bei der Sache war, und die anschließende Korrektur hat ihn aus der Spur gebracht“, erklärte Ludwig.

Patrick Göschl zeigt starke Leistungen

Der LQH-Trainer Patrick Göschl zeigte bei der NRHA European Futurity bemerkenswerte Leistungen. Mit seinen beiden Pferden „Back Sparling Gun“ und „Yell Low Stone“ erreichte er souverän die Level 2 und 3 Finale. „Patrick Göschl hat wirklich hervorragende Leistungen gezeigt“, lobte Ludwig. Im Finale sei „Back Sparling Gun“bemüht, jedoch auch sehr nervös gewesen, was zu einigen Fehlern geführt hätte.

„Yell Low Stone“ erreicht zwei Podestplätze

Mit „Yell Low Stone“, den Göschl bereits mehrfach erfolgreich vorgestellt hatte, erzielte er im Go Round einen Score von 215,5. Im Finale lieferten beide eine beeindruckende Performance ab erreichte einen Finalscore von 218,5, was Platz 1 in Level 2 und Platz 3 in Level 3 bedeutete. „Der Hengst war sensationell“, schwärmte Ludwig. „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und es war schön zu sehen, dass Patrick Göschl die Fahnen von Ludwig Quarter Horses hochgehalten hat.“