Der Nikolaus war in Todtnau. Foto: Ulrike Jäger

Wenn es im Städtle nach Glühwein und Waffeln duftet, ist Weihnachtsmarkt in Todtnau. In diesem Jahr ist es bereits die 49. Auflage.

Dichtes Gedränge herrschte in der Innenstadt am Samstag vor dem ersten Advent, viele Besucher wollten sich den Weihnachtsmarkt, von Treffpunkt Todtnau und der Stadtverwaltung organisiert, nicht entgehen lassen. An den Ständen warteten die Besucher geduldig auf Raclette, Schupfnudeln, Schokofrüchte oder Grillwürste. Auch am Stand der Feldbergbahnen gab es eine lange Schlange, denn hier wurden die für Einheimische verbilligten Saisontickets verkauft.

 

Klaus Ückert aus Geschwend fuhr Kinder mit seiner Pferdekutsche durch die Innenstadt, und Steffen Rees bot eine Turmbesteigung der katholischen Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist an.

Auf dem Marktplatz warteten die mit einheitlich weißen Dächern ausgestatteten und hübsch geschmückten Stände mit allerlei Dekorativem und Selbgebasteltem auf. Es gab eine große Auswahl an Dekorationsartikeln, Selbstgestricktem oder Plätzchen in allen Variationen. Kunstvolle Geschenkartikel aus Holz aber auch Kerzen, Schmuck, Weihnachtskarten, warme Handschuhe oder dicke Socken, hübsche Kissen und Marmelade gab es an den rund 30 Ständen.

Auch für Bewirtung war gesorgt, wie beispielsweise hier am Stand mit Schupfnudeln. Foto: Ulrike Jäger

Um diese vor einem möglichen Angriff zu schützen, stand am Ende der Meinrad-Thoma-Straße ein dicker Radlader als mobiles Hindernis. Todtnaus Bauhofleiter Christoph Schäfer steht neben dem Gefährt, um es zur Seite zu fahren, falls ein Rettungsfahrzeug einfahren muss. „Leider sind die heutigen Zeiten so, dass man auch an so etwas denken muss“, sagte er, auch wenn er nicht davon ausgehe, dass es in Todtnau zu einem Zwischenfall kommen könnte.

Eine Bläsergruppe der Todtnauer Stadtmusik mit roten Zipfelmützen auf dem Kopf unterhielt die Besucher an verschiedenen Orten auf dem Weihnachtsmarkt, auch Greta und Mathilda trugen musikalisch zur weihnachtlichen Stimmung bei, die Mädchen hatten ihren Notenständer aufgestellt und spielten mit ihren Blockflöten unermüdlich Weihnachtslieder.

Viele junge Eltern waren mit ihren Kleinen auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, sie warteten geduldig auf den Nikolaus, der mit Knecht Ruprecht wieder eifrig Grättimänner verteilte.

Das kalte aber trockene Wetter lockte viele Menschen auf den Todtnauer Weihnachtsmarkt, die hier warme Suppen, Glühwein oder Eierpunsch wie am Stand des Zinken Rucksackberger genießen konnten. Auch die Einzelhändler beteiligten sich am Weihnachtsmarkt und lockten mit besonderen Angeboten in die Geschäfte, die bis 16 Uhr geöffnet waren