Stau und Ampelverkehr auf der B294. Grund für die Teilsperrung ist der Glasfaserausbau. Auch kommende Woche gehen die Arbeiten weiter.
Zur Zeit sind die letzten Tiefbauarbeiten für dem Glasfaserausbau im Gange. Bürgermeister Heiko Stieringer berichtet auf Nachfrage unserer Redaktion: „Es ist davon auszugehen, dass bis Jahresende diese [Tiefbauarbeiten] vollständig abgeschlossen werden können.“
Mehr als 14 500 Fahrzeuge fahren am Tag durch Höfen, so Stieringer. Eine Vollsperrung der „Schlagader“ B 294, wie zur Bauzeit des Kreisverkehrs, sei für viele Pendler mit großen Umwegen und Ärger verbunden. Deswegen müssten die Arbeiten mit einer Ampelregelung erfolgen. Zwar führe das zu Staus, doch nur so lasse sich die Sicherheit der Bauarbeiter vor Ort gewährleisten, schreibt der Bürgermeister weiter. Viele Pendler dürfte es daher freuen, dass die Sperrung nur tageweise vorgesehen ist. Denn am Donnerstag und Freitag sorgte die halbseitige Sperrung für kilometerlange Staus und viele Anrufe auf dem Rathaus, erzählt der Bürgermeister.
Asphaltbelag fehlt noch
Auch in der kommenden Woche müssen sich die Autofahrer zumindest an einem Tag noch einmal auf Staus einstellen. Dann nämlich, wenn der Asphaltbelag aufgetragen wird.
Die Gesamtkosten zum Glasfaserausbau belaufen sich laut Stieringer aktuell auf rund 3,2 Millionen Euro. Der Ausbau sei mit rund 3,4 Millionen Euro geplant gewesen, allerdings sei es noch nicht absehbar, ob die Planung eingehalten werden könne oder nicht. Aufgrund verschiedener Nachträge geht der Bürgermeister davon aus, dass sie nach der Schlussrechnung die Planungskosten überschreiten werden.
Da die Gemeinde Höfen, nach Angaben ihrer Internetseite, in das Förderprogramm von Bund und Land aufgenommen wurde, könne sie mit einer Förderung von 90 Prozent rechnen. Sonst wäre der Ausbau nicht realisierbar gewesen, so der Bürgermeister.
Um zu einem späteren Zeitpunkt einen „eigenwirtschaftlichen Ausbau“ zu tätigen, wurden bereits im März dieses Jahres beschlossen, Leerrohre mit zu verlegen.