Einen gemeinsamen kommunalen Warntag gibt es am Mittwoch, 4. März, in Lörrach, Weil am Rhein, Binzen, Efringen-Kirchen und Eimeldingen.
Die technische Warninfrastruktur steht auf dem Prüfstand: Am Mittwoch, 4. März, führen die Städte Lörrach und Weil am Rhein sowie die Gemeinden Eimeldingen, Binzen und Efringen-Kirchen einen gemeinsamen kommunalen Warntag durch. Anlass dafür bietet der Internationale Zivilschutztag, der am 1. März in den Kalendern steht. In allen beteiligten Kommunen werden am Mittwoch, um 11 Uhr, die Sirenen sowie die Warn-Apps zur Warnung ausgelöst. Das Signal zur Entwarnung folgt um 11.45 Uhr.
Stresstest für Warnmittel
Die Notwendigkeit dieses gemeinsamen Aktionstags ergibt sich aus mehreren zentralen Zielen. Zum einen wird die technische Warninfrastruktur einem Stresstest unterzogen, um die Funktionsfähigkeit der Warnmittel von der Auslösung bis hin zum Empfang sicherzustellen.
Dabei werden technische Abläufe und Warnprozesse erprobt, transparent gemacht und mögliche Schwachstellen oder Herausforderungen identifiziert. Diese Erkenntnisse helfen dabei, das System für den Ernstfall noch stabiler und effektiver zu gestalten.
Zusätzlicher Warntag
Wichtig ist hierbei, dass der kommunale Warntag nicht den bundesweiten Warntag ersetzt, sondern er ergänzt diesen vielmehr. Während der bundesweite Warntag üblicherweise im September stattfindet, ergibt sich durch die zusätzliche Einführung des kommunalen Termins Anfang März ein halbjährlicher Rhythmus.
Prüfen und informieren
„Dieser regelmäßige Turnus stellt sicher, dass die Warninfrastruktur und die Abläufe kontinuierlicher überprüft werden und die Thematik der Bevölkerung damit präsenter ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr Weil am Rhein.
Sensibilisierung
Ein weiteres wesentliches Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung. Der Warntag soll die verfügbaren Warnmittel stärker in das Bewusstsein der Bürger rücken. Im Ernstfall spielt das richtige Handeln der Bevölkerung eine entscheidende Rolle: Nur wer die Warnung versteht und die Sirenensignale richtig einordnen kann, ist in der Lage, sich und andere bestmöglich zu schützen, heißt es.
Ablauf und Signale
Während der Übung werden die unterschiedlichen Sirenensignale zu hören sein Es beginnt um 11 Uhr mit der Bevölkerungswarnung. Ein einminütiger Heulton signalisiert im Ernstfall eine unmittelbare Gefahr oder dass diese in Kürze zu erwarten ist. Die Bürger sind in einem solchen Fall aufgerufen, alle möglichen Informationsmedien für weitere Hinweise zu nutzen und den amtlichen Anweisungen zu folgen. Zeitgleich werden auch Warnmeldungen über die verschiedenen Warn-Apps direkt auf die Mobiltelefone versendet.
Die Entwarnung erfolgt um 11 Uhr. Ein einminütiger Dauerton gibt bekannt, dass keine akute Gefahr mehr besteht.
Warnkanäle im Test
In allen beteiligten Kommunen werden die vorhandenen Warnanlagen aktiviert. Die technische Überprüfung dient dazu, die Funktionsfähigkeit der Warnmittel von der Auslösung bis zum Empfang sicherzustellen und Schwachstellen zu identifizieren. Dies umfasst neben den Sirenen auch digitale Kanäle wie Warn-Apps, um das System für den Ernstfall stabiler und effektiver zu machen.
Weitere Informationen
Über die Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz können genauere Informationen zum Thema Warnung und Vorsorge abgerufen werden: ww.bbk. bund.de/DE/Home/home_node. html.