Christiane Fichter Foto: Volt

Der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg der Partei Volt nominiert die 29-jährige Christiane Fichter für die Landtagswahl 2026.

Volt Schwarzwald-Baar-Heuberg hat seine Kandidatin für die Landtagswahl 2026 gewählt: Die Mitglieder der paneuropäische Partei entschieden sich bei ihrer Aufstellungsversammlung in Donaueschingen einstimmig für die kaufmännisch Fachangestellte Christiane Fichter (29 Jahre).

 

Ersatzkandidatin ist Tonia Seiter (37 Jahre), Ganztagskoordinatorin einer Grundschule. Die Partei tritt damit laut Pressemitteilung zum zweiten Mal bei der Landtagswahl im Kreis Tuttlingen-Donaueschingen an.

Fichter stammt aus einem Dorf bei Königsfeld im Schwarzwald. Ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau absolvierte sie auf dem Feldberg, gefolgt vom Abschluss zur staatlich geprüften Betriebswirtin an der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Heute ist sie in einer mittelständischen Kunststoff-Spritzerei tätig, wo sie im Büro sämtliche administrativen Aufgaben übernimmt. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei Volt Baden-Württemberg – als Vorstandsassistentin sowie als City Lead im Team Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Besonders am Herzen liegen Fichter die Umsetzung der Istanbul-Konvention mit einem nachhaltigen Finanzierungsplan, bezahlbarer Wohnraum und ein global fairer Handel. Sie betont: „Es reicht nicht, nur über Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte zu sprechen – wir müssen sie auch konkret umsetzen. Dafür braucht es Mut zur Veränderung, verlässliche Strukturen und eine Politik, die alle Menschen mitdenkt.“ Mit ihren Forderungen will Fichter die Umsetzung der Istanbul-Konvention vorantreiben und setzt dazu auf europäische Perspektiven und bereits bestehende Lösungsansätze in anderen europäischen Ländern.

„Europa ist für mich kein abstraktes Konstrukt – es ist ein Ideenraum für Lösungen, die funktionieren. Gerade bei Themen wie Gewaltschutz, Gleichstellung oder Prävention lohnt es sich, auf die Erfahrungen anderer europäischer Länder zu schauen.“